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Ein Tatverdächtiger nach einem Raubüberfall in Kiel konnte verhaftet werden. Er wird vor dem Jugendschöffengericht angeklagt. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa
Kiel (dpa/lno) – Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Kieler Stadtteil Gaarden hat die Staatsanwaltschaft vor dem Jugendschöffengericht Anklage gegen einen der beiden Beschuldigten erhoben. Der Vorwurf lautet auf besonders schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kiel mit. Gegen den zweiten Beschuldigten wurde das Verfahren abgetrennt und ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Dem zur Tatzeit 18-jährigen Angeschuldigten wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, am Nachmittag des 24. November 2025 gemeinsam mit einem mutmaßlichen Komplizen ein Juweliergeschäft in der Elisabethstraße in Kiel-Gaarden ausgeraubt zu haben.
Dabei soll der andere Beschuldigte Pfefferspray gegen den Ladeninhaber eingesetzt und diesen mit einer Schusswaffe bedroht haben. Dann hätten die beiden Beschuldigten die Vitrinen im Verkaufsraum zerschlagen und Schmuck im Gesamtwert von etwa 200.000 Euro entwendet.
Die Staatsanwaltschaft Kiel erklärte, sie habe nach mehrmonatigen intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Kiel einen Haftbefehl gegen den Angeschuldigten erwirkt. Polizeikräfte nahmen den Mann daraufhin am 3. März 2026 in Köln fest. Dieser befindet sich seither in einer Jugendanstalt.
Justiz Kriminalität Polizei Schleswig-Holstein
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