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Der FC St. Pauli hat betroffen auf den Anschlag auf den Berliner CSD reagiert. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Hamburg (dpa) – Nach dem Angriff auf Christopher Street Day in Berlin hat Fußball-Zweitligist FC St. Pauli seine Anteilnahme für die Opfer und seine besondere Verbundenheit mit der LGBTQI+-Community ausgedrückt. Der Verein schrieb im Nachrichtendienst Bluesky, die Gedanken seien bei den Betroffenen, den Angehörigen, Freundinnen und Freunden der Opfer des mutmaßlich islamistischen Anschlags in Berlin.
Hass auf die LGBTQI+-Community sei eine reale Bedrohung. «Umso wichtiger ist es, wie bei allen Formen der Menschenfeindlichkeit, gemeinsam Haltung zu zeigen: queer oder nicht, mit Regenbogen-, Totenkopf- oder Progress-Pride-Flagge. Gegen jede Form von politisch oder religiös motiviertem Hass», hieß es weiter. Der mutmaßliche Anschlag sei ein Grund mehr, in der kommenden Woche beim CSD in Hamburg gemeinsam Flagge zu zeigen.
Der FC St. Pauli fühlt sich schon lange mit der LGBTQI+-Bewegung verbunden. Bei der Parade zum CSD in Hamburg am kommenden Samstag ist der Club mit einem eigenen Wagen vertreten.
Der Berliner CSD war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Van am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Mindestens eine Frau wurde getötet, weitere Menschen wurden verletzt.
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