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Die Polizei spricht von einem überwiegend ruhigen Einsatzgeschehen auf dem Wacken Open Air. Foto: Frank Molter/dpa
Wacken (dpa) – Nach dem Start des Heavy-Metal-Festivals im schleswig-holsteinischen Wacken (bis 1. August) spricht die Polizei weiter von einem überwiegend ruhigen Einsatzgeschehen. Seit Mittwochmorgen registrierten die Beamtinnen und Beamten zehn Eigentumsdelikte, wie die Polizei berichtete. Es handelte sich unter anderem um Taschendiebstähle sowie Diebstähle aus Zelten und Autos, bei denen Diebe Bargeld entwendeten.
Der Eigentümer eines unverschlossenen Wohnanhängers überraschte einen Mann bei einem Einbruchsversuch. Einsatzkräfte nahmen einen 59 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest und stellten mutmaßliche Tatmittel sicher. Ein Festivalbändchen hatte der Mann nicht. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls sowie des Hausfriedensbruchs ermittelt. Er kam nach einem Platzverweis auf freien Fuß. Ein weiterer Tatverdächtiger flüchtete unerkannt.
Zeugen sucht die Polizei zu einer mutmaßlichen Körperverletzung. Festivalbesucher fanden eine verletzte Person auf dem Boden liegend, Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Nach bisherigem Ermittlungsstand deuten die Verletzungen auf Gewalteinwirkung hin. Hinweise auf einen Täter gibt es noch nicht. Zeugen können sich bei der Polizeistation Schenefeld unter der Rufnummer 04892 899260 melden.
Ein 19-Jähriger musste das Festivalgelände den Angaben zufolge wegen exhibitionistischer Handlungen verlassen. Der Mann erhielt einen Platzverweis. Außerdem stellten Beamte in zwei Fällen Drohnen sicher, die Festivalbesucher ohne Genehmigung fliegen gelassen hatten. Private Drohnenflüge sind auf dem Festivalgelände untersagt.
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