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In einem Prozess vor dem Hamburger Landgericht geht es um einen Axtangriff auf einem Parkplatz. (Symbolbild) Foto: Georg Wendt/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Am Landgericht Hamburg hat ein Prozess um einen versuchten Totschlag mit einer Axt begonnen. Der 20 Jahre alte Angeklagte soll am 2. Januar auf einem Parkplatz im Stadtteil Wandsbek einen anderen Mann angegriffen haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft schickte der 20-Jährige dem Mann drei Stunden vor der Tat Todesdrohungen per WhatsApp. Dann lauerte er ihm am späten Nachmittag auf.
Als der Mann auf dem Parkplatz erschien, soll der Angeklagte auf ihn zugelaufen sein und dabei die Axt unter seiner Jacke hervorgeholt haben. Mit der Klinge voran soll er in Richtung des Kopfes geschlagen haben. Der andere Mann habe dem Schlag jedoch ausweichen können. Zusammen mit zwei Zeugen habe er den Angreifer zu Boden bringen und entwaffnen können.
Das Gericht hat nach Angaben der Gerichtspressestelle sieben weitere Verhandlungstermine bis zum 9. Oktober angesetzt. Der Prozess findet vor einer Jugendkammer statt, weil der Angeklagte – sollte er schuldig gesprochen werden – als Heranwachsender nach Jugendstrafrecht verurteilt werden könnte.
Hamburg Kriminalität Prozess (Gericht)
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