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Rappelvoller Deichtorplatz: So groß feierte Dagebüll das Finale von „Dienstag am Deich“

todayAugust 27, 2026 44 38 5

Hintergrund
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Großes Finale in Dagebüll: Rappelvoller Deichtorplatz – „Dienstag am Deich“ verabschiedet sich mit Valley und großer Partystimmung

Was für ein Abschluss: Bei strahlendem Sonnenschein und vor einem rappelvollen Deichtorplatz sorgte die Partyband Valley für das große Finale von „Dienstag am Deich“ in Dagebüll. Und auch für 2027 gibt es bereits erste Pläne.

Noch einmal ein voller Deichtorplatz, strahlend blauer Himmel und eine Partyband, die von Rock und Pop bis zu Schlager und aktuellen Charts nahezu alles im Gepäck hatte: Mit einem stimmungsvollen Finale ist am Dienstagabend die diesjährige Open-Air-Reihe „Dienstag am Deich“ in Dagebüll zu Ende gegangen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten den letzten Termin der Saison, machten es sich auf dem Deich gemütlich oder feierten direkt vor der Bühne. Für den musikalischen Schlusspunkt sorgte die Partyband Valley – und die bekam diesmal genau den Abend, den sie sich nach ihrem wetterbedingt abgebrochenen Auftritt im vergangenen Jahr gewünscht hatte.

Auch unsere Redaktion war zum Abschluss noch einmal in Dagebüll. Kurz vor Konzertbeginn haben wir mit Bettina Bohne-Gudereit von der Dagebüll Tourismus GmbH über die zurückliegenden Wochen und die Zukunft der Veranstaltungsreihe gesprochen. Außerdem haben wir Valley vor dem Auftritt getroffen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits abzusehen, dass es voll werden würde. Wenig später bestätigte sich diese Erwartung eindrucksvoll: Der Deichtorplatz füllte sich immer weiter und wurde zum Abschluss noch einmal zur großen Open-Air-Tanzfläche.

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Ausgerechnet zum Finale zeigt sich der Sommer von seiner besten Seite

Das Wetter hätte für den letzten „Dienstag am Deich“ kaum besser passen können. Während sich Ende August langsam der Herbst ankündigt, zeigte sich Dagebüll am Dienstag noch einmal von seiner sommerlichen Seite. Blauer Himmel und Sonnenschein begleiteten die Vorbereitungen am Deichtorplatz – sehr zur Freude von Bettina Bohne-Gudereit. „Besser geht’s nicht“, brachte sie die Bedingungen kurz vor dem Konzert auf den Punkt. Schon zu diesem Zeitpunkt war sie überzeugt, dass der Deich wieder voll werden und eine „Mega-Riesenparty“ entstehen würde. Eine Einschätzung, mit der sie richtig lag.

Dass „Dienstag am Deich“ auch mitten in der Woche regelmäßig viele Menschen zusammenbringt, gehört inzwischen zum besonderen Charakter der Reihe. Einheimische treffen hier auf Urlaubsgäste, manche kommen mit Klappstuhl oder Picknickkorb, andere zieht es direkt vor die Bühne. Genau diese Mischung hat die Veranstaltungsreihe auch in diesem Sommer geprägt. Für die Dagebüll Tourismus GmbH steckt hinter den einzelnen Abenden zwar einiges an Organisation, nach mehreren gemeinsamen Veranstaltungsjahren sind die Abläufe inzwischen aber eingespielt. Bohne-Gudereit kümmert sich unter anderem um die Bewerbung der Veranstaltungen, während Tourismuschef Alexander Stöglehner einen großen Teil der organisatorischen Abläufe rund um die Events übernimmt. Mittlerweile, erzählte Bohne-Gudereit, gehe vieles „Hand in Hand“.

Valley bekommt beim zweiten Anlauf den perfekten Abend

Für Valley war das Finale zugleich eine kleine Wiedergutmachung mit dem Dagebüller Wetter. Die Band aus dem Raum Kiel war bereits im vergangenen Jahr bei „Dienstag am Deich“ zu Gast. Damals war allerdings nach gerade einmal drei Songs Schluss: Das schlechte Wetter machte einen Strich durch das geplante Konzert. Davon konnte diesmal keine Rede sein. Schon vor dem Auftritt war der Band die Vorfreude anzumerken. „Deswegen haben wir heute schönes Wetter“, scherzten die Musiker im Gespräch mit unserer Redaktion. Valley hatte für den Abend ein entsprechend breites Programm vorbereitet. Billy Idol und Bon Jovi treffen bei der Band auf Marianne Rosenberg, Rock auf Pop, bekannte Klassiker auf aktuelle Charttitel. Eine musikalische Mischung, die genau zu einem Abend passt, an dem möglichst viele Generationen gemeinsam feiern sollen. Und Valley musste den Deichtorplatz nicht lange zum Mitmachen überreden. Aus dem Konzert entwickelte sich schnell eine große Abschlussparty. Vor der Bühne wurde getanzt, mitgesungen und gefeiert – genau so, wie sich Veranstalter und Band das Finale vorgestellt hatten.

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„Wie ein Amphitheater“ – Valley schwärmt von der Kulisse

Dabei ist es für die Musiker nicht allein die Zahl der Besucher, die Auftritte in Dagebüll besonders macht. Im Interview schwärmte die Band von der außergewöhnlichen Kulisse am Deichtorplatz. Durch die erhöhten Sitzmöglichkeiten am Deich entstehe beinahe das Gefühl eines Amphitheaters, während sich das Publikum unmittelbar vor der Bühne versammelt. Vor allem die Mischung der Menschen mache die Stimmung aus. Nicht nur Urlauber kommen zu den Konzerten, sondern auch viele Besucher aus Dagebüll und der gesamten Region. Dass an einem gewöhnlichen Dienstagabend ein solcher Andrang entsteht, beeindruckt auch die Musiker. Valley selbst stammt aus der Nähe von Kiel. Der Name der Band hat übrigens einen erstaunlich unkomplizierten Ursprung: Der erste Proberaum lag in der Nähe von Trentin – und aus dem Gedanken an das englische Wort für Tal entstand schließlich „Valley“. Auf den nordfriesischen Inseln ist die Band ebenfalls keine Unbekannte. Auf Amrum hat sie bereits gespielt, Föhr fehlt bislang allerdings noch auf der persönlichen Landkarte der Musiker. Im Gespräch mit unserer Redaktion folgte deshalb gleich die Bewerbung in eigener Sache: Auch dort würde Valley gerne einmal auf der Bühne stehen.

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Eine Veranstaltungsreihe, die zum Dagebüller Sommer gehört

Mit dem Konzert am Dienstag endet eine ganze Reihe von Open-Air-Abenden, die den Dagebüller Sommer begleitet haben. Unterschiedliche Bands und musikalische Stilrichtungen sorgten Woche für Woche dafür, dass der Deichtorplatz zum Treffpunkt wurde. Das Konzept ist dabei bewusst unkompliziert: Musik unter freiem Himmel, der Deich als natürliche Kulisse und ein Publikum, das den Abend ganz unterschiedlich verbringen kann. Während die einen dicht vor der Bühne feiern, sitzen andere etwas weiter oben und genießen Konzert und Sonnenuntergang. Gerade diese lockere Atmosphäre hat „Dienstag am Deich“ längst zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender gemacht. Und auch beim Finale zeigte sich noch einmal, dass es nicht unbedingt einen Samstagabend braucht, um einen Platz zu füllen. Am Ende war der Deichtorplatz noch einmal rappelvoll.

Nach dem Finale ist vor „Dienstag am Deich 2027“

Wer nun befürchtet, dass mit dem letzten Konzert auch die Veranstaltungsreihe selbst Geschichte sein könnte, kann beruhigt sein. Schon vor dem Auftritt bestätigte Bettina Bohne-Gudereit gegenüber unserer Redaktion: „Dienstag am Deich“ wird 2027 fortgesetzt. Nach den bisherigen Überlegungen soll die Open-Air-Saison im kommenden Jahr rund um Mittsommer beziehungsweise Ende Juni beginnen und anschließend wieder bis Ende August laufen. Allerdings wollen die Verantwortlichen nicht einfach das Programm dieses Sommers wiederholen. Für 2027 sind bewusst Veränderungen geplant. „Wir wollen ja auch innovativ bleiben“, erklärte Bohne-Gudereit. Deshalb sollen im kommenden Jahr neue Bands und andere musikalische Sounds auf dem Deichtorplatz zu erleben sein. Namen wollte sie allerdings noch nicht verraten.

Auch Valley wäre grundsätzlich gerne noch einmal dabei. Auf die Frage nach einem möglichen dritten Dagebüll-Auftritt musste die Band nicht lange überlegen. Gleichzeitig deutete die Dagebüll Tourismus GmbH bereits an, dass das kommende Programm einige neue Gesichter bekommen soll. Welche Bands 2027 tatsächlich auf dem Deichtorplatz stehen, bleibt damit vorerst ein Geheimnis. Fest steht dagegen schon jetzt: Nach einem Sommer mit zahlreichen Konzertabenden bekam „Dienstag am Deich“ am Dienstag genau den Abschluss, den sich die Veranstalter gewünscht haben dürften. Sonnenschein, ein rappelvoller Deichtorplatz, eine bestens aufgelegte Partyband und ein Publikum, das noch einmal gemeinsam den Dagebüller Open-Air-Sommer gefeiert hat. Und während die letzten Töne dieser Saison verklungen sind, laufen hinter den Kulissen die ersten Überlegungen für den nächsten Sommer längst.

Fotos: Bettina Bohne-Gudereit

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Geschrieben von: admin

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