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Die Polizei nahm die 22-Jährige noch am Tag des Leichenfunds fest. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Die in Poppenbüttel gefundene tote Frau ist infolge von mehreren Stich- und Schnittverletzungen am Hals und am Bauch getötet worden. Das zeigen neue Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft Hamburg. Zudem erfolgte die Tat bereits zwei Tage vor dem Fund der Leiche, wie eine Sprecherin mitteilt. Es wird aktuell davon ausgegangen, dass das Opfer und die tatverdächtige 22-Jährige sich nicht gekannt haben.
Eine Spaziergängerin hatte am frühen Samstagmorgen die tote Frau in einem Park in Poppenbüttel gefunden und die Polizei verständigt. Da die 60-Jährige Spuren von Gewalteinwirkung aufwies, nahm die Mordkommission die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf. Bereits am Abend wurde im Zuge der Ermittlungen eine 22 Jahre alte deutsche Tatverdächtige festgenommen. Es folgte ein Haftbefehl wegen des dringenden Mordverdachts mit dem Merkmal Heimtücke.
Aktuell befindet sich die Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Da sie psychische Auffälligkeiten aufweist, wurde bereits ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben.
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