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Ein ausgelöster Rauchmelder hat am Donnerstagmorgen vermutlich einen größeren Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Strandstraße in Wyk auf Föhr verhindert. Gegen 8:55 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Wyk zunächst mit dem Einsatzstichwort „FEU G – Feuer größer Standard“ alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage jedoch deutlich weniger dramatisch dar. Unsere Redaktion war vor Ort und sprach mit Wehrführer Jörg Carstensen.
Wie Carstensen erklärte, lautete die erste Alarmmeldung auf ein größeres Feuer. Zusätzlich bestand zunächst der Verdacht, dass sich noch Menschen in der betroffenen Wohnung befinden könnten.
„Wir hatten Feuer G, das heißt Feuer groß. Das erste, was noch im Status war, war ‚Y‘. Das heißt für uns: Menschenleben in Gefahr.“
Deshalb rückte die Feuerwehr umgehend unter Atemschutz zur Wohnung vor.
„Wir sind gleich mit einem Trupp unter Atemschutz in die Wohnung vorgedrungen, haben die Wohnungstür geöffnet und durchsucht und haben zum Glück niemanden gefunden.“

Schnell stellte sich heraus, dass kein größerer Wohnungsbrand vorlag. Ursache für die starke Rauchentwicklung war nach Angaben des Wehrführers ein kleiner Brand in einem Aschenbecher.
„Der Rauchmelder hat angeschlagen. Ein kleiner Aschenbecher war in Brand geraten und hat dadurch den Rauchmelder ausgelöst.“
Für Carstensen ist der Einsatz ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig Rauchwarnmelder sind:
„Rauchmelder retten Menschenleben sowie Gebäude und Sachwerte. Das war heute unser Glück. Sonst hätten wir tatsächlich ein Feuer groß gehabt.“
Besonders lobte der Wehrführer das Verhalten der Bewohner des Mehrgenerationenhauses. Sie hätten das Gebäude eigenständig verlassen und die Einsatzkräfte beim Eintreffen eingewiesen.
„Die Mitbewohner haben alle sehr vorbildlich reagiert. Sie sind selbstständig aus dem Haus gegangen und haben uns gleich den Generalschlüssel gegeben. Das erleichtert unsere Arbeit natürlich erheblich.“
Im Einsatz befand sich der erste Zug der Freiwilligen Feuerwehr Wyk mit rund 25 bis 28 Einsatzkräften. Drei Atemschutztrupps gingen in das Gebäude vor. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen stellte der Einsatz unter schwerer Schutzausrüstung eine zusätzliche Belastung für die Feuerwehrleute dar. Zur Absicherung waren außerdem der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
Bereits gegen 9:45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig funktionierende Rauchwarnmelder sind. Durch das frühe Auslösen des Alarms konnte ein größerer Brand verhindert und Schlimmeres vermieden werden.
Foto: Stefan Gaul
Geschrieben von: admin
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Rita am Juni 25, 2026
Gut das wir die Jungs von der Feuerwehr hier haben
Vielen Dank für den Einsatz