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Mit drei neuen barrierefreien Strandkörben verbessert die Stadt Wyk die Zugänglichkeit zum Strand und setzt ein weiteres Zeichen für mehr Inklusion auf Föhr.
Ein Tag am Meer gehört für viele Menschen zu einem gelungenen Aufenthalt auf Föhr. Doch nicht jeder Strandabschnitt ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gleichermaßen zugänglich. Mit drei neuen barrierefreien Strandkörben setzt die Stadt Wyk auf Föhr deshalb ein deutliches Zeichen für mehr Inklusion und Barrierefreiheit am Südstrand. Die speziell entwickelten Strandkörbe ermöglichen Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern sowie Menschen mit Gehhilfen einen komfortablen Aufenthalt direkt am Wasser – gemeinsam mit Familie, Freunden oder einer Begleitperson.
Zwei der neuen barrierefreien Strandkörbe stehen bereits an beliebten Strandzugängen. Einer befindet sich am Strandübergang „Bi de Wyk“, ein weiterer an der Südstrandterrasse unterhalb des Nordsee-Kurparks. Der dritte Strandkorb wird nach Abschluss der Bauarbeiten an der neuen Spritzschutzmauer seinen Platz im Bereich „Fiete Föhr“ am Hafen erhalten.
Die Standorte wurden gezielt ausgewählt. Sie sind gut erreichbar und ermöglichen einen möglichst einfachen Zugang für Menschen, die auf Rollstühle, Rollatoren oder andere Mobilitätshilfen angewiesen sind. Gleichzeitig befinden sie sich an attraktiven Strandabschnitten mit Blick auf das Meer und in der Nähe weiterer touristischer Angebote.
Die neuen Strandkörbe unterscheiden sich deutlich von klassischen Modellen. Während herkömmliche Strandkörbe meist nur über eine kleine Einstiegshöhe verfügen, bieten die neuen Varianten einen ebenerdigen Zugang über eine Rampe. Im Innenraum steht ausreichend Platz für einen Rollstuhl oder andere Mobilitätshilfen zur Verfügung.
Direkt daneben befindet sich eine Sitzbank für eine Begleitperson. So können gemeinsame Stunden am Strand verbracht werden, ohne dass der Rollstuhl verlassen werden muss. Die großzügige Bauweise sorgt zudem für mehr Bewegungsfreiheit und erleichtert die Nutzung erheblich.
Nicht nur Menschen mit Behinderungen profitieren von diesem Angebot. Auch Seniorinnen und Senioren oder Familien mit kleinen Kindern können den komfortablen Zugang und den großzügigen Innenraum nutzen.
Möglich wurde das Projekt mit Unterstützung der AktivRegion Uthlande, die zahlreiche Vorhaben zur Verbesserung der Lebensqualität in der Region begleitet. Ziel ist es, öffentliche Räume so zu gestalten, dass sie möglichst allen Menschen offenstehen und ohne größere Hindernisse genutzt werden können.
Die neuen Strandkörbe sind dabei Teil eines größeren Konzepts. Bereits in den vergangenen Jahren wurden in Wyk verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Barrierefreiheit weiter auszubauen. So entstand unter anderem am Sandwall bereits ein spezieller Strandkorb für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer mit Begleitperson. Mit den drei neuen Standorten wird dieses Angebot nun deutlich erweitert.
Für die Stadt Wyk ist die Anschaffung der neuen Strandkörbe mehr als eine einzelne Investition. Sie ist Teil eines langfristigen Plans, öffentliche Bereiche Schritt für Schritt barrierefreier zu gestalten und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
Gerade an einem Urlaubsort wie Föhr spielt dies eine wichtige Rolle. Ein barrierefreier Zugang zum Strand verbessert nicht nur die Lebensqualität der Inselbewohnerinnen und Inselbewohner, sondern erleichtert auch Gästen mit Mobilitätseinschränkungen den Aufenthalt auf der Insel.
Die neuen Strandkörbe stehen damit symbolisch für eine Entwicklung, die vielerorts an Bedeutung gewinnt: Urlaub und Erholung sollen für alle Menschen selbstverständlich möglich sein – unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen.
Geschrieben von: admin
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todayJuli 27, 2026 86 8
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