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Das Segel-Duo will sich für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren. (Archivbild) Foto: Frank Molter/dpa
Enoshima/Japan (dpa) – Theresa Löffler und Christopher Hoerr feiern in Japan den größten Erfolg ihrer Segelkarriere. Zwei Jahre vor den Olympischen Spielen in Los Angeles segelte das Duo bei der WM der 470er-Mixed-Segler im früheren Olympiarevier von Enoshima (Japan) zur Vizeweltmeisterschaft.
Nach starker Hauptrunde waren die Steuerfrau vom Deutschen Touring Yacht-Club und ihr Vorschoter vom Segelclub Breitbrunn Chiemsee als Vierte ins Medaillenfinale gestartet. Dort überholten sie noch zwei Teams und gewannen mit 57 Punkten WM-Silber hinter den Briten Martin Wrigley und Bettine Harris (43 Punkte).
Spaniens Titelverteidiger Jordi Xammar und Marta Cardona verwiesen Löffler/Hoerr punktgleich auf den Bronzerang. «Wir wissen alle, dass bei Olympia die Medaillen zählen. Insofern ist das eine gute Bestätigung für uns auf dem Weg», sagte Löffler.
Trainer Steve Lovegrove ergänzte: «Theresa und Christopher haben in einer wirklich harten Rennwoche bei der Hitze in Japan einen kühlen Kopf bewahrt und konnten unter Druck ihre beste Leistung abrufen.»
Für andere 470er-Mixed-Duos in der DSV-Paradedisziplin gab es Enttäuschungen. Simon Diesch/Anna Markfort waren in Enoshima als Vizeweltmeister angetreten, beendeten die WM auf Platz 21. Zweitbestes deutsches WM-Team waren Malte Winkel/Bente Batzing auf Platz 17.
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