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Mann nach tödlicher ICE-Kollision in Hamburg angeklagt

todaySeptember 11, 2026 3

Hintergrund
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Hamburg (dpa/lno) – Nach einer Kollision eines ICEs mit einem Laster ist in Hamburg ein 36-Jähriger angeklagt worden. Bei dem Unglück war ein Mensch gestorben, zwölf Personen wurden verletzt. Der Mann soll am 11. Februar 2025 mit einer Sattelzugmaschine samt Auflieger einen beschrankten Bahnübergang in Hamburg-Rönneburg blockiert haben, wie eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft mitteilte.

Der Fahrer soll das Fahrzeug mehrfach rangiert und angehalten haben – währenddessen hätten sich die Schranken gesenkt. Eine Kollision von ICE und Laster konnte den Angaben zufolge nicht mehr verhindert werden. Der Zug war von Hamburg auf dem Weg nach München.

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3,5 Millionen Euro Schaden bei der Bahn 

Ein 55-jähriger Passagier starb an den Folgen eines stumpfen Bauchtraumas. Zwölf weitere Bahnreisende wurden durch den Aufprall teils schwer verletzt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf 3,5 Millionen Euro. 

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Gegen den Kraftfahrer wurde Anklage wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr erhoben.

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