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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden :-) MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

Inselkultur

Friesisch statt Hochdeutsch: Zwei junge Föhrer bringen ihre Heimatsprache aufs Smartphone

todayOktober 13, 2026 91 12 5

Hintergrund
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Friesisch auf Instagram und YouTube: Elli und Jes starten neues Videoformat auf Föhr

Friesisch auf dem Smartphone statt nur im klassischen Radio: Elli Ketelsen (21) und Jes Christiansen (19) zeigen seit dem 2. Oktober 2026 in kurzen Videos das Inselleben auf Föhr. Mit „Tesken dik & strun“ möchten sie die friesische Sprache besonders jungen Menschen näherbringen.

Friesisch gehört auf Föhr zum Alltag – doch wie erreicht man damit eine Generation, die vor allem auf Instagram, Facebook und YouTube unterwegs ist? Zwei junge Insulaner haben darauf ihre ganz eigene Antwort gefunden. Elli Ketelsen (21) und Jes Christiansen (19) zeigen in kurzen Videos, wie lebendig die friesische Sprache heute noch ist. Mit ihrem neuen Format „Tesken dik & strun – mä Elli an Jes“ sind sie seit dem 2. Oktober unterwegs und nehmen ihre Zuschauer mit durch das Inselleben. Ob Fußball, Trachtentanz oder Begegnungen mitten im Dorf: Gesprochen wird dabei ganz selbstverständlich Friesisch.

Zwei junge Föhrer zeigen ihre Insel – und sprechen dabei Friesisch

Zwischen Deich und Strand gibt es auf Föhr jede Menge Geschichten zu erzählen. Genau diese Geschichten möchten Elli Ketelsen und Jes Christiansen sichtbar machen. Die beiden jungen Föhrer sind die Gesichter eines neuen digitalen Angebots des friesischen Radiosenders FriiskFunk, das sich besonders an junge Menschen richtet.

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Der Name ist dabei Programm: „Tesken dik & strun – mä Elli an Jes“ bedeutet übersetzt „Zwischen Deich & Strand – mit Elli und Jes“. Statt langer Sendungen oder klassischer Sprachlektionen setzen die beiden auf kurze Filme und Beiträge, die das Leben auf Föhr aus ihrer eigenen Perspektive zeigen. Dabei kann es um einen Besuch beim Fußball ebenso gehen wie um Trachtentanz, den Schulalltag oder Begegnungen im Dorf. Entscheidend ist nicht nur, was die beiden erleben, sondern auch, in welcher Sprache sie darüber berichten. Denn ihre Beiträge entstehen auf Friesisch.

Mit dem am 2. Oktober 2026 gestarteten Format soll die Sprache dort ihren Platz bekommen, wo junge Menschen heute einen großen Teil ihrer Informationen und Unterhaltung finden: auf dem Smartphone und in den sozialen Netzwerken.

„Friesisch ist nicht altmodisch“

Hinter dem neuen Angebot steckt ein Gedanke, der über die Produktion kurzer Videos hinausgeht. Die friesische Sprache soll nicht ausschließlich mit Tradition, Geschichte und kulturellem Erbe verbunden werden, sondern auch im modernen Alltag selbstverständlich präsent sein. „Wir wollen zeigen, dass Friesisch nicht altmodisch ist. Die Sprache gehört genauso in den Feed, aufs Handy und in den Alltag junger Menschen“, erklärt Elli Ketelsen.

Für die 21-Jährige und ihren 19-jährigen Mitstreiter geht es damit auch darum, neue Möglichkeiten für die Nutzung ihrer Heimatsprache zu schaffen. Denn gerade in sozialen Netzwerken dominieren meist hochdeutsche oder englischsprachige Inhalte. Das neue Format setzt bewusst einen anderen Akzent und macht friesischsprachige Beiträge auch auf digitalen Plattformen sichtbar. Dabei müssen es nicht immer große Ereignisse sein. Gerade die kleinen Geschichten aus dem täglichen Inselleben können zeigen, wie selbstverständlich Friesisch gesprochen und gelebt werden kann. Jes Christiansen beschreibt die Idee so: „Mit dem neuen Angebot entsteht ein Ort für junge friesische Stimmen, Ideen und Geschichten – aus der Region für die Region.“

Vom Fußballplatz bis zum Trachtentanz: Die Insel wird zur Bühne

Was das Format besonders macht, ist seine Nähe zum Alltag auf Föhr. Elli und Jes möchten nicht nur über die friesische Sprache sprechen, sondern sie unmittelbar einsetzen. Ihre Videos entstehen dort, wo Menschen zusammenkommen, etwas erleben und Geschichten zu erzählen haben. Damit kann ein Fußballplatz ebenso zum Schauplatz werden wie eine Veranstaltung, ein Dorf oder ein Treffen rund um die friesische Kultur. Die beiden wollen das Geschehen auf ihrer Heimatinsel begleiten und auf ihre eigene Weise präsentieren.

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Das Angebot richtet sich besonders an junge Menschen, steht aber grundsätzlich allen offen, die sich für Föhr, seine Bewohner und die friesische Sprache interessieren. Auch wer selbst kein Friesisch spricht, kann durch die Beiträge einen Einblick in das Inselleben und die regionale Sprachkultur bekommen.

Das Projekt verfolgt dabei einen Ansatz, der für den Erhalt einer Minderheitensprache von besonderer Bedeutung ist: Friesisch soll nicht nur dokumentiert und bewahrt werden. Es soll im täglichen Leben verwendet werden – auch dort, wo neue Medien und junge Zielgruppen eine immer größere Rolle spielen.

FriiskFunk setzt auf Radio und soziale Netzwerke

Hinter „Tesken dik & strun – mä Elli an Jes“ steht FriiskFunk, ein Projekt der Ferring Stiftung unter Beteiligung des Offenen Kanals Schleswig-Holstein. Der friesische Radiosender erweitert mit dem neuen Format sein bisheriges Angebot um kurze digitale Videobeiträge. FriiskFunk ist über die UKW- und DAB+-Frequenzen von WestküsteFM sowie im Livestream zu hören. Die neuen Videos von Elli und Jes sind zusätzlich über eigene Social-Media-Kanäle abrufbar.

Damit verbindet das Projekt zwei Welten: den klassischen Rundfunk und die digitalen Plattformen, auf denen sich insbesondere jüngere Menschen bewegen. Die friesische Sprache bekommt so zusätzliche Möglichkeiten, gehört und gesehen zu werden.

Wer die beiden Föhrer bei ihren Streifzügen über die Insel begleiten möchte, findet das neue Format unter anderem auf Instagram, Facebook und YouTube.

Für Elli Ketelsen und Jes Christiansen ist das neue Angebot eine Gelegenheit, ihre Heimatsprache auf eine Weise zu präsentieren, die zu ihrer Generation passt. Und vielleicht erreichen sie damit auch Menschen, die bisher nur wenig Berührung mit dem Friesischen hatten. Denn zwischen Deich und Strand gibt es nicht nur viel zu erzählen – sondern auch eine Sprache, in der diese Geschichten weiterleben sollen.

Fotos: Ferring Stiftung

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Geschrieben von: admin

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