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Travenbrück (ots)
Am Freitag, 30. Oktober 2026, kam es um 7:23 Uhr in der Kurparkallee in Bad Oldesloe zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Linienbusses im regulären Fahrbetrieb.
Die Feuerwehren aus Bad Oldesloe und Reinfeld wurden mit dem Stichwort „Technische Hilfe Groß, zehn verletzte Personen“ (THG R10) alarmiert.
Vor Ort sollte ein Bus in die Hauswand eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses gefahren sein.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich dieses Lagebild.
Ein Bus war aus ungeklärter Ursache in eine Hauswand gefahren, wobei es mehrere zum Teil schwer verletzte Personen gab. Darunter waren auch Kinder.
Der Einsatzleiter erhöhte das Stichwort zunächst auf 15 und schließlich auf 20 Verletzte (R15-R20). Daraufhin wurden weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle alarmiert. Darunter waren auch ehrenamtliche Einheiten, die den Regelrettungsdienst unterstützten.
Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Rettung und Versorgung der Personen. Eine Person war im Bus eingeklemmt und musste mit technischem Gerät aus dem Bus gerettet werden.
Da die Statik des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnte und somit eine Einsturzgefahr bestand, wurde das Gebäude evakuiert. Zusätzlich kam das THW mit einem Fachberater und Statiker zur Einsatzstelle.
Dieser konnte im Verlauf Entwarnung geben: Es wurde lediglich eine Wohnung für unbewohnbar erklärt und ein Betretungsverbot für den Keller ausgesprochen.
Im Verlauf wurden durch den Rettungsdienst elf Personen gesichtet und in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Für Angehörige und weitere Betroffene wurde im Kreistagssitzungssaal in der Mommsenstraße 13 in Bad Oldesloe eine Anlaufstelle eingerichtet. Dort standen Betreuungskräfte der Sanitätsdienste sowie der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Verfügung.
Insgesamt waren 52 Kräfte des Rettungsdienstes, sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche, beteiligt. Die Stormarner Kräfte wurden von weiteren Einheiten aus Lübeck, Herzogtum Lauenburg und Bad Segeberg unterstützt. Die Technische Einsatzleitung des Kreises Stormarn unterstützte den Einsatzleiter Rettungsdienst.
Kreiswehrführer Olaf Klaus und Landrat Henning Görtz waren ebenfalls vor Ort.
Für Alle Einsatzkräfte bestand anschließend das Angebot einer Einsatznachbesprechung durch eine Einheit der Psychosozialen Notfallversorgung.
Der Einsatz konnte gegen 10:30 beendet werden und die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben werden.
Rückfragen bitte an:
Kreisfeuerwehrverband Stormarn
Pressestelle
Jan Levin de Oliveira
Pressesprecher
Tel: 017676714115
E-Mail: pr****@**********rn.de
https://kfv-stormarn.net
Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Stormarn, übermittelt durch news aktuell
Geschrieben von: admin
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