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Eine Nadel und Nägel fanden Eltern und Kinder in Halloween-Süßigkeiten in Schleswig-Holstein. (Symbolbild) Foto: Swen Pförtner/dpa
Burg auf Fehmarn/Holm (dpa/lno) – Die Polizei ermittelt in Schleswig-Holstein an mehreren Orten gegen Unbekannte, die Halloween-Süßigkeiten mit Nägeln oder Nadeln manipuliert haben sollen. Auf Fehmarn entdeckten zwei Mädchen in einem Schokoriegel von Halloween eine dünne Nähnadel, wie die Polizei mitteilte. Außerdem klagte eine der beiden 11-Jährigen über Übelkeit und Bauchschmerzen, nachdem sie seltsam schmeckende Weingummis probiert hatte. Die andere berichtete von Kopfschmerzen.
In Holm (Kreis Pinneberg) fiel einem Elternteil beim Sichten der Halloween-Ausbeute der Kinder in einem ausgepackten Kaubonbon ein etwa 3,5 Zentimeter langer Nagel auf, wie die Polizei mitteilte. Danach stieß die Familie noch auf weitere präparierte Bonbons und erstattete Anzeige.
In beiden Fällen ermittelt die Polizei und rät zur Vorsicht. Eltern und Kinder sollten auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei den gesammelten Süßigkeiten achten. Wer manipulierte Süßigkeiten entdeckt, soll sich bei der Polizei melden.
Auch an mehreren anderen Orten in Deutschland fanden Kinder in ihren Halloween-Süßigkeiten Nadeln oder andere Metallobjekte. Entsprechende Fälle meldete die Polizei unter anderem in Thüringen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
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