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In Hamburg wurde ein Kleinkind nach einem Hundebiss in eine Kinderklinik gebracht. (Symbolbild) Foto: Patrick Seeger/dpa
Hamburg (dpa) – Ein Dackel hat einen zweieinhalb Jahre alten Jungen in Hamburg in das Gesicht gebissen. Das Kleinkind sei zu Besuch bei seinen Großeltern im Stadtteil Iserbrook gewesen, als deren Dackel zugeschnappt habe, sagte ein Mitarbeiter des Polizeilagezentrums.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag. Der Junge wurde in eine Kinderklinik gebracht. Gefragt nach dem Gesundheitszustand des Jungen verwies der Mitarbeiter auf eine Bewertung der Feuerwehr. Demnach hat der Junge «keine massiven Gesichtsverletzungen» erlitten. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
In Sachsen-Anhalt war in der vergangenen Woche ein vierjähriges Mädchen nach Ermittlerangaben von einem American Staffordshire Terrier ihrer Familie beim Spielen angegriffen worden. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen die Mutter und einen Bekannten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der Hund kam in ein Tierheim.
Nach dem Vorfall prüft das Innenministerium Sachsen-Anhalts Änderungen am Hundegesetz. Der American Staffordshire Terrier gilt dort als gefährliche Rasse. Für solche Hunde gelten je nach Bundesland besondere Vorschriften, etwa zu Genehmigung, Leinen- und Maulkorbpflicht oder einer Haftpflichtversicherung.
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