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Wer dabei erwischt wird, dass er seine Zigarette auf die Straße wirft, muss künftig mindestens 100 Euro zahlen. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Kippen wegwerfen, Kaugummis auf den Gehweg spucken, den leeren Pizzakarton auf der Wiese liegen lassen, Gänse an der Alster füttern – das alles ist in Hamburg verboten. Wer es trotzdem macht, muss künftig deutlich mehr Strafe zahlen als bisher. Die Bezirksämter der Stadt haben gemeinsam mit der Umweltbehörde den entsprechenden Bußgeldkatalog überarbeitet und dabei den Fokus auf Müll und Kleinabfälle gelegt, wie die Umweltbehörde mitteilte.
Nein, das gilt im gesamten Stadtgebiet. «Der neue Bußgeldkatalog wird im gesamten Stadtgebiet einheitlich angewendet», hieß es dazu von der Umweltbehörde.
Vor allem sorgen die sogenannten Waste Watcher der Stadtreinigung Hamburg (SRH) für Sauberkeit im Stadtbild. 2024 leiteten sie insgesamt 14.000 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, aktuell sind 35 von ihnen auf den Straßen, Stränden und in den Parks der Stadt unterwegs.
Aber auch Einsatzkräfte von Polizei und dem Hamburger Schwanenwesen haben einen Blick auf die illegale Müllentsorgung beziehungsweise die verbotene Wildtierfütterung und können auf die Umweltsünder reagieren.
Sie nehmen dann ebenfalls deren persönliche Daten auf und leiten die Bußgeldverfahren ein. Es ist allerdings – je nach Situation – auch möglich, dass es bei kleineren Erstverstößen bei einer mündlichen Verwarnung bleibt.
Bußgeld Finanzen Gesellschaft Hamburg Umwelt
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