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Viele Seniorinnen und Senioren in Hamburg beziehen Lebensmittel von der Tafel - immer mehr sind auf Grundsicherung angewiesen. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Die Zahl der Seniorinnen und Senioren in Hamburg, die auf staatliche Hilfen angewiesen sind, steigt weiter. So bezogen im vergangenen Jahr 33.980 Frauen und Männer Grundsicherungsleistungen im Alter, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Zum Vorjahr entsprach das einem Zuwachs von zwei Prozent.
Im mittelfristigen Vergleich ist die Entwicklung deutlicher: 2020 bezogen noch 28.115 Hamburgerinnen und Hamburger Grundsicherung im Alter. Es ergibt sich also ein Plus von knapp 21 Prozent in fünf Jahren.
Mit 55 Prozent waren etwas mehr als die Hälfte der Bezieher Frauen. 70 Prozent der Unterstützten erhielten die Leistungen ergänzend zur Altersrente. 41 Prozent hatten vorher Bürgergeld oder «Hartz IV» bezogen.
Die Altersgrenze für den Bezug der Grundsicherung im Alter lag im Dezember vergangenen Jahres bei 66 Jahren und zwei Monaten. Erhalten können sie Menschen, deren sonstigen Bezüge nicht ausreichen, um den notwendigen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Geschrieben von: admin
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