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Im Fall einer toten 60-Jährigen in Hamburg-Poppenbüttel gibt es eine Tatverdächtige. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Nachdem eine tote Frau im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel entdeckt worden war, ist gegen eine 22-jährige Beschuldigte Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts erlassen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Hamburg am Montag auf dpa-Anfrage mit.
Die Beschuldigte befinde sich in Untersuchungshaft, die Ermittlungen, auch zu den Hintergründen, dauerten an, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es sei beabsichtigt, die Beschuldigte psychiatrisch begutachten zu lassen, da es Anhaltspunkte für psychische Auffälligkeiten gebe.
Eine Spaziergängerin hatte am frühen Samstagmorgen die tote Frau in einem Park in Poppenbüttel gefunden und die Polizei verständigt. Da die 60-Jährige Spuren von Gewalteinwirkung aufwies, nahm die Mordkommission die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf.
Im Zuge der Ermittlungen war noch am Samstagabend eine 22 Jahre alte deutsche Tatverdächtige festgenommen worden. Sie wurde einem Haftrichter vorgeführt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen weiterhin um Hinweise zur Tat.
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