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Der Verteidigungsminister rechnet in zwei bis drei Monaten mit einer Entscheidung zum Marinehafen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Bremerhaven (dpa) – Wo die Marine einen neuen Militärhafen an der Nordseeküste bauen wird, ist laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) noch offen. «Die Entscheidung ist noch nicht getroffen», sagte der Minister bei einem Besuch der Marineoperationsschule in Bremerhaven. «Sie wird in den nächsten zwei bis drei Monaten fallen.»
Als Favoriten gelten die Häfen in Emden und Bremerhaven, wo schon jetzt militärische Güter umgeschlagen werden. An der Nordseeküste verfügt die Marine bislang nur in Wilhelmshaven über einen eigenen Hafen – den Marinestützpunkt Heppenser Groden.
Schon deutlich weiter sind die Planungen für den sogenannten maritimen Logistik-Hub in Bremerhaven. «Wir liegen im Zeitplan, sodass das hier sehr weit und schnell vorangehen wird», sagte Pistorius.
Der Bund werde rund 1,35 Milliarden Euro investieren, damit der Hafen den wachsenden militärischen Anforderungen gerecht werde. «Es ist ein wichtiges Signal an die Nato, an die USA, an alle alliierten Streitkräfte.» Momentan stimmen Bund, Bundeswehr und das Land Bremen ab, in welche konkreten Maßnahmen das Geld fließen soll.
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