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Insgesamt wurden im Juli knapp 100 Boote und Boards entfernt. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Insgesamt knapp 100 wild gelagerte Boote und Boards sind im Juli aus Uferbereichen der Alster entfernt worden. Dabei handelte es sich um Kanus, Kajaks und Stand-up-Boards (SUPs), wie das Bezirksamt Hamburg-Nord mitteilte. Die gesammelten Wassersportgeräte werden nun von einem Dienstleister zentral gelagert. Wer sein Boot vermisst, kann es dort gegen eine Gebühr abholen. Eigentümer müssen dafür einen Nachweis mitbringen.
Falls dieser nicht vorliegt, kann den Angaben zufolge auch eine eidesstattliche Versicherung abgegeben werden. Bis Ende Juni hatten die Besitzer Zeit, ihre Boote und Boards aus den Uferbereichen zu entfernen. Entsprechende Hinweisschilder sollten aufgestellt werden.
Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) verwies darauf, dass die abgestellten Geräte Natur und Tierwelt im Uferbereich schaden würden. Wenn das Projekt weiterhin erfolgreich verlaufe, wolle man auch die Entfernung in weiteren Bezirken prüfen, sagte Fegebank.
Bettina Schomburg, Leiterin des Bezirksamts Hamburg-Nord sagte: «Früher haben wild abgestellte Kanus an den vier Hotspots das Pflanzenwachstum behindert und Tieren den Lebensraum genommen. Jetzt können sich Tiere und Pflanzen wieder dort ansiedeln.» Bei den Hotspots handelt es sich um den Kuhmühlenteich im Stadtteil Uhlenhorst, den Goldbekkanal in Winterhude, den Barmbeker Stichkanal und den Eppendorfer Mühlenteich.
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