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Das DFG Hamburg ist das dritte Deutsch-Französische Gymnasium in Deutschland - und das einzige nördlich der Mainlinie. (Symbolbild) Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Das Deutsch-Französische Gymnasium (DFG) Hamburg hat einen neuen Standort. Anlässlich der Einweihung des Neubaus am Campus Struenseestraße in Altona bezeichnete Bildungssenatorin Ksenija Bekeris (SPD) den Umzug als Ergebnis jahrelangen Wachstums der Schule. Zuvor herrschte nach Angaben der Bildungsbehörde jahrelang Platzmangel am alten Standort in Lokstedt.
Nun haben die rund 500 Schülerinnen und Schüler ausreichend Raum für ihren Unterricht und das gemeinsame Schulleben, wie die Senatorin laut Mitteilung sagte. Das DFG ist seit 2020 in Hamburg ansässig und ging aus dem früheren privaten Lycée Français hervor. Es ist den Angaben zufolge das dritte Deutsch-Französische Gymnasium in Deutschland und das einzige nördlich der Mainlinie.
Der neue, rund 28.500 Quadratmeter große Campus wird gemeinsam mit dem Struensee-Gymnasium und der Ganztagsschule an der Elbe genutzt. Insgesamt lernen und arbeiten dort künftig rund 2.200 Schülerinnen und Schüler sowie 250 Lehrkräfte. Die Stadt investierte etwa 132 Millionen Euro in den Neubau, der unter anderem zwei Sporthallen, eine gemeinsame Aula und eine direkte S-Bahn Verbindung bietet.
Das Gelände hat eine lange Schulgeschichte. 1725 startete dort der Betrieb der Friedrichschule, und auch das Christianeum hatte seinen Standort auf dem Gelände zwischen Struenseestraße und Königstraße. Bei den Bauarbeiten für den neuen Campus wurden laut Behörde unter anderem Überreste einer historischen Keramikwerkstatt aus dem 17. Jahrhundert sowie zwei Zeitkapseln aus den früheren Schulgebäuden entdeckt.
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