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todaySeptember 21, 2026 440 150 5
Das Alarmstichwort „Technische Hilfeleistung – Person im Wasser“ setzte am Sonntagnachmittag zahlreiche Einsatzkräfte auf Föhr in Bewegung. Alarmiert wurden unter anderem fünf Freiwillige Feuerwehren der Insel und die DLRG Föhr.
Sirenen waren am Sonntagnachmittag auf Föhr vielerorts zu hören. Gleich mehrere Feuerwehren wurden zu einer Person im Wasser an der Mittelbrücke alarmiert. Wenig später folgte ein weiterer ungewöhnlicher Einsatz.
Sirenen waren am Sonntagnachmittag, 20. September, auf Föhr vielerorts zu hören, Einsatzfahrzeuge aus mehreren Inselgemeinden machten sich auf den Weg nach Wyk. Das Alarmstichwort ließ zunächst Schlimmeres vermuten: „Technische Hilfeleistung – Person im Wasser“ an der Mittelbrücke. Inzwischen ist klar, was hinter dem großen Aufgebot steckte. Ein 60 Jahre alter Mann war von der Brücke ins Wasser gesprungen, nachdem ihm ein Kleidungsstück hineingefallen war. Passanten reagierten schnell und konnten ihn mithilfe eines Rettungsrings an den Strand ziehen. Und es blieb nicht der einzige ungewöhnliche Einsatz an diesem Nachmittag: Gegen 17 Uhr wurde ein geschlossener Kanister mit Phosphorsäure angespült.
Auf Anfrage unserer Redaktion hat Katharina Petersen von der Pressestelle der Polizeidirektion Flensburg die Hintergründe zu beiden Einsätzen mitgeteilt. Besonders die Alarmierung an der Mittelbrücke hatte am Nachmittag für Aufmerksamkeit gesorgt, denn dafür wurden nicht nur Einsatzkräfte aus Wyk in Bewegung gesetzt. Mehrere Freiwillige Feuerwehren von der Insel sowie Wasserrettung, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei wurden alarmiert.
Der erste Einsatz begann gegen 15.40 Uhr an der Mittelbrücke in Wyk. Nach Angaben der Polizei war einem 60 Jahre alten Mann ein Kleidungsstück ins Wasser gefallen. Daraufhin sprang er von der Brücke hinterher. Passanten erkannten die Situation und warfen dem Mann einen Rettungsring zu. Mit ihrer Hilfe konnte er schließlich an den Strand gezogen werden.
Zu diesem Zeitpunkt lief bereits eine umfangreiche Rettungskette an. Unter dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Person im Wasser“ wurden nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr Oevenum die Feuerwehren aus Wyk, Oevenum, Nieblum, Borgsum und Utersum sowie die DLRG Föhr alarmiert. Hinzu kamen zwei Rettungswagen und die Polizei. Die Polizeidirektion Flensburg nennt außerdem einen alarmierten Notarzt. Damit erklärt sich auch, warum der Einsatz weit über den unmittelbaren Bereich der Mittelbrücke hinaus wahrgenommen wurde und Sirenen in verschiedenen Teilen der Insel zu hören waren. Bei der Alarmierung war zunächst entscheidend, dass eine Person im Wasser gemeldet worden war – entsprechend umfangreich wurden die benötigten Rettungskräfte in Bewegung gesetzt. Der 60-Jährige kam bei dem Vorfall vergleichsweise glimpflich davon. Nach Angaben der Polizei wurde er leicht verletzt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Eine wichtige Rolle spielten dabei die Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls an der Mittelbrücke befanden. Sie warteten nicht nur auf die alarmierten Rettungskräfte, sondern warfen dem Mann einen Rettungsring zu und halfen dabei, ihn an den Strand zu bringen. Aus einem zunächst sehr groß angelegten Einsatz aufgrund des Alarmstichwortes entwickelte sich damit glücklicherweise keine schwere Personenrettung. Für die Einsatzkräfte war der Sonntagnachmittag allerdings noch nicht beendet.
Denn gegen 17 Uhr, also nur gut eine Stunde nach dem ersten Alarm, rückten die Beamten der Polizeistation Wyk bereits zum nächsten ungewöhnlichen Einsatz aus. Diesmal ging es nicht um eine Person im Wasser, sondern um einen angespülten Behälter. Nach Angaben der Polizeidirektion Flensburg handelte es sich um ein Gebinde – einen geschlossenen Kanister – mit Phosphorsäure. Auch bei diesem Fund wurde die Feuerwehr hinzugezogen. Die Einsatzkräfte übernahmen den Behälter und transportierten die Chemikalie ab. Woher der Kanister stammte, wie er ins Wasser gelangte und wie lange er dort bereits unterwegs gewesen sein könnte, geht aus den bislang vorliegenden Angaben der Polizei nicht hervor. Auch über einen Austritt der Chemikalie wurde nichts mitgeteilt; nach Angaben der Pressestelle handelte es sich bei dem Fund um einen geschlossenen Kanister. Für Polizei und Feuerwehr endete damit ein Sonntagnachmittag mit gleich zwei ungewöhnlichen Einsätzen in Wyk.
Symbolbild: Inselradio Föhr/KI-generiert
Geschrieben von: admin
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