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Die Polizei ermittelt in dem Fall zusätzlich gegen einen weiteren Jugendlichen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen an einer Stadtteilschule in Hamburg-Groß Flottbek hat der Prozess gegen einen 16 Jahre alten Beschuldigten vor der Jugendstrafkammer des Landgerichts begonnen. Das teilte eine Gerichtssprecherin mit. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitteilte, soll der Angeklagte den Jugendlichen Ende März lebensgefährlich verletzt haben.
Der 16-Jährige ist wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerer Körperverletzung angeklagt. Die Hauptverhandlung begann unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Angeklagte sitzt nach Gerichtsangaben in Untersuchungshaft.
Zudem laufen Ermittlungen gegen einen 15-Jährigen, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Tat beteiligt gewesen sein soll. Es gebe Anhaltspunkte, dass es vorab Streitigkeiten zwischen dem Opfer und anderen Jugendlichen, insbesondere dem 15-Jährigen gab, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Es soll auch einige Zeit vorher zwischen dem Geschädigten und dem Angeklagten zu einer Begegnung gekommen sein.
Hamburg Kriminalität Prozess (Gericht)
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