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Gemeinsam im Einsatz: Feuerwehr und Seenotretter unterstützten die Besatzung eines Fischkutters nach einem Maschinenbrand im Helgoländer Hafen. Foto: Die Seenotretter – DGzRS
Schreckmoment für drei Fischer im Hafen von Helgoland: Im Maschinenraum ihres rund 20 Meter langen Kutters brach am Mittwochabend ein Feuer aus. Die Besatzung reagierte schnell und konnte den Brand mit der bordeigenen Löschanlage ersticken. Feuerwehr und Seenotretter rückten dennoch zu einem gemeinsamen Einsatz aus. Verletzt wurde niemand.
Ein Feuer im Maschinenraum eines Fischkutters hat am späten Mittwochabend, 4. November, einen Einsatz von Feuerwehr und Seenotrettern im Helgoländer Hafen ausgelöst. Die dreiköpfige Besatzung war nach einer Fangreise in den Hafen zurückgekehrt, als die Fischer Rauch aus dem Maschinenraum bemerkten. Gegen 23.40 Uhr alarmierten sie die deutsche Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen.
Die Fischer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits wichtige Maßnahmen ergriffen. Sie verschlossen den betroffenen Maschinenraum und lösten die bordeigene CO₂-Löschanlage aus. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin den Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“, der unmittelbar gegenüber lag. Die Besatzung setzte das Tochterboot „Verena“ aus und ging längsseits des betroffenen Kutters. Bei einer ersten Erkundung stellten die Seenotretter fest, dass kein offenes Feuer mehr zu erkennen war. Das geschlossene Schott zum Maschinenraum war allerdings noch warm.
Wenig später traf die Freiwillige Feuerwehr Helgoland mit mehreren Löschfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen ein. Ein Trupp unter Atemschutz öffnete das Schott und kontrollierte den Maschinenraum. Eine weitere Brandbekämpfung war nicht erforderlich: Durch das schnelle Eingreifen der Fischer und den Einsatz der bordeigenen CO₂-Löschanlage war das Feuer bereits erstickt worden.
Anschließend setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein, um den Kutter vom Rauch zu befreien. Die Seenotretter unterstützten die Arbeiten, indem sie die Einsatzstelle mit den leistungsstarken Scheinwerfern der „Hermann Marwede“ großflächig ausleuchteten.
Alle drei Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Nach Abschluss der Maßnahmen half die Feuerwehr den Fischern außerdem dabei, für die Nacht eine Unterkunft zu finden.

Reporter & Redaktion | Inselradio Föhr
Stefan Gaul ist mit Mikrofon, Kamera und Notizblock auf Föhr unterwegs. Als Gründer und Betreiber vom Inselradio Föhr berichtet er als Radiomoderator und Reporter über das Leben auf der Insel. Besonders am Herzen liegen ihm die Menschen und ihre Geschichten – von den kleinen Momenten des Alltags bis zu den großen Themen, die Föhr bewegen. Ein besonderes Interesse gilt auch der Blaulichtberichterstattung und der Arbeit von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten. Seit 2026 schreibt er als freier Mitarbeiter für den Insel-Boten. Er ist überzeugt, dass sich durch die journalistische Zusammenarbeit noch aktueller und vielfältiger über das Geschehen auf den Inseln berichten lässt.
Geschrieben von: admin
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