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Der prominente Anwalt Otmar Kury wird als Zeuge erwartet. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Hamburg (dpa) – Der frühere Verteidiger von Christina Block, Otmar Kury, wird am Montag (9.30 Uhr) in dem Prozess um die Entführung der Block-Kinder erwartet. Die 53 Jahre alte Unternehmerin ist angeklagt, nach einem erbitterten Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die damals 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort des Vaters Stephan Hensel in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Sie bestreitet das.
Der prominente Anwalt Kury ist auf Antrag eines ebenfalls angeklagten deutschen Sicherheitsunternehmers als Zeuge geladen. Dabei soll es um ein Gespräch von Januar 2024 gehen, an dem auch Kury nach Angaben des Sicherheitsunternehmers beteiligt war.
Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette Block House, Eugen Block, hatte die Frage der Vorsitzenden Richterin Isabel Hildebrandt verneint, ob sie ihren Ex-Verteidiger von seiner anwaltlichen Schweigepflicht entbinde. Er wurde trotzdem als Zeuge geladen. Der 75. Verhandlungstag ist der erste nach einer längeren Pause.
Zu Beginn des Prozesses im Juli 2025 hatte Christina Block noch Kury und Ingo Bott als Verteidiger. Bott war recht kurzfristig dazugekommen. Doch schon kurze Zeit später trennte sich die Angeklagte von Kury. «Ich danke Herrn Rechtsanwalt Kury für seinen großen Einsatz», erklärte Block nach Angaben ihres zweiten Verteidigers Bott damals.
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