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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden :-) MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

Inselnews

DGzRS mit 32 Einsätzen an einem Wochenende auf Nord- und Ostsee

todaySeptember 22, 2026 83 18 5

Hintergrund
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32 Einsätze in nur einem Wochenende: Seenotretter auf Nord- und Ostsee nahezu pausenlos gefordert

32 Einsätze in nur drei Tagen: Für die Seenotretter der DGzRS war das Wochenende vom 18. bis 20. September besonders arbeitsreich. Von Helgoland bis zur Ostsee mussten die Besatzungen zu zahlreichen Notfällen ausrücken.

Eine stark unterkühlte Seglerin vor Helgoland, ein echter Seenotfall mitten in einer groß angelegten Rettungsübung, eine schwer erkrankte Frau auf einem Kreuzfahrtschiff und ein erschöpfter Kitesurfer auf der Ostsee: Hinter den Seenotrettern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) liegt ein außergewöhnlich einsatzreiches Wochenende. Von Freitag bis Sonntagabend, 18. bis 20. September, rückten die Seenotrettungskreuzer und -boote auf Nord- und Ostsee insgesamt 32-mal aus. Gleichzeitig trainierten zahlreiche Besatzungen bei einer groß angelegten Such- und Rettungsübung für genau jene Situationen, die jederzeit Realität werden können.

Wie schnell aus Training Ernst werden kann, zeigte sich ausgerechnet während dieser Übung in der Eckernförder Bucht. Während neun Seenotrettungskreuzer und -boote am Freitag realitätsnahe und komplexe Einsatzlagen trainierten, ging plötzlich ein echter Hilferuf ein. Zwei Einheiten brachen die Übung ab und wechselten unmittelbar vom Trainings- in den Einsatzmodus.

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Mitten in der Großübung kommt plötzlich der echte Notruf

Gegen 16.10 Uhr meldete sich eine Segelyacht über Seefunk bei der Rettungsleitstelle See der DGzRS. Die zweiköpfige Besatzung hatte am Ausgang der Eckernförder Bucht einen Mastbruch erlitten. Die Seenotrettungsboote „Eckernförde“ und „Konrad-Otto“, die zu diesem Zeitpunkt noch an der SAREx-Übung beteiligt waren, wurden aus dem Training heraus alarmiert und nahmen Kurs auf die Yacht.

Zwei Rettungsleute der „Konrad-Otto“ stiegen auf den Havaristen über. Der gebrochene Mast und das Rigg befanden sich im Wasser und mussten zunächst geborgen werden. Anschließend sicherten die Seenotretter die Teile an Bord der Segelyacht. Danach wurde das Boot mitsamt seiner zweiköpfigen Besatzung in den Hafen von Damp gebracht. Die beiden Segler blieben unverletzt. Gerade dieser Einsatz zeigt auf besondere Weise, wie unmittelbar Übung und Realität bei der Seenotrettung nebeneinanderliegen können. Während die Besatzungen eigentlich gemeinsam trainierten, um auf komplexe Notfälle vorbereitet zu sein, mussten zwei der beteiligten Einheiten plötzlich genau das tun, wofür sie regelmäßig üben: einen tatsächlichen Havaristen auf der Ostsee erreichen und sicher in einen Hafen bringen.

Drei Meter hohe Wellen vor Helgoland

Bereits einige Stunden zuvor waren die Seenotretter in der Deutschen Bucht bei einem anspruchsvollen Einsatz gefordert. Über die Rettung einer stark unterkühlten Seglerin nordöstlich von Helgoland hatte unsere Redaktion bereits ausführlich berichtet. Eine etwa zwölf Meter lange Segelyacht war dort mit sechs Menschen an Bord unterwegs, mehrere Personen waren stark seekrank. Der Zustand einer etwa 35 Jahre alten Frau verschlechterte sich so stark, dass medizinische Hilfe notwendig wurde.

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Der Seenotrettungskreuzer „Herman Marwede“ und ein Rettungshubschrauber von NHC Northern Helicopter kamen zum Einsatz. Bei Westwind um sechs Beaufort und Wellenhöhen von bis zu drei Metern war eine direkte medizinische Versorgung auf der Yacht schwierig. Ärztliches Personal wurde zunächst auf den Seenotrettungskreuzer abgewinscht und anschließend mit dessen Tochterboot zur Segelyacht gebracht. Die Patientin konnte schließlich übernommen, im Bordhospital der „Hermann Marwede“ weiter versorgt und nach Helgoland gebracht werden. Der Einsatz war einer der aufwendigeren Fälle eines Wochenendes, an dem die Besatzungen der DGzRS kaum zur Ruhe kamen.

Schwer erkrankte Seniorin von Kreuzfahrtschiff „Artania“ abgeborgen

Noch am Freitagabend folgte der nächste medizinische Einsatz auf See. Gegen 19.20 Uhr meldete sich das 231 Meter lange Kreuzfahrtschiff „Artania“ beim Maritime Rescue Co-ordination Centre Bremen, der von der DGzRS betriebenen deutschen Rettungsleitstelle See. Eine Seniorin an Bord war schwer erkrankt und benötigte dringend medizinische Hilfe. Das Kreuzfahrtschiff befand sich zu diesem Zeitpunkt im Fehmarnbelt zwischen Fehmarn und der dänischen Insel Falster auf dem Weg nach Aarhus. Die Einsatzleitung alarmierte einen Rettungshubschrauber von NHC Northern Helicopter und koordinierte mit der „Artania“ einen geeigneten Treffpunkt. Gleichzeitig holte ein Notfallsanitäter in der Rettungsleitstelle bei einem Arzt an Bord Informationen über den Zustand der Patientin ein, damit diese an die Hubschrauberbesatzung und das aufnehmende Krankenhaus weitergegeben werden konnten. Die Seniorin wurde schließlich vom Kreuzfahrtschiff abgeborgen und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Vom festgekommenen Traditionssegler bis zum abgetriebenen Kiter

Fast zeitgleich benötigte am Freitagabend auch ein Alleinsegler vor Born auf dem Darß Hilfe. Sein Zeesenboot war bei einsetzender Dunkelheit und Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern auf dem Koppelstrom festgekommen. Das Seenotrettungsboot PUG der Station Prerow/Wieck rückte aus und schleppte das Boot frei. Anschließend konnte der Segler seine Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Auch an Land beziehungsweise unmittelbar am Hafen waren die Seenotretter gefragt. Auf Borkum bat die zuständige Rettungsleitstelle gegen 21.45 Uhr um Unterstützung, nachdem eine Seniorin vor einer Gaststätte im Hafen gestürzt war und nicht mehr aufstehen konnte. Zwei Besatzungsmitglieder des Seenotrettungskreuzers „Hamburg“ übernahmen die medizinische Erstversorgung und stabilisierten die Frau, bis der Rettungswagen eintraf. Am Samstagmittag wurde es dann bei Gelting ernst. Ein freiwilliger Seenotretter bemerkte von Land aus einen Kitesurfer, der zwischen Wackerballig und Gelting auf der Ostsee abtrieb. Wenig später war das Seenotrettungsboot „Ursula Dettmann“ unterwegs. Die Besatzung nahm den erschöpften Mann durch die Bergungspforte an Bord und brachte ihn sicher nach Wackerballig. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich.

Verletzte Seglerin muss mit Schleifkorbtrage übernommen werden

Ein weiterer Einsatz führte die freiwilligen Seenotretter der Station Schilksee am Samstag auf die Kieler Außenförde. Gegen 13 Uhr meldete der Skipper einer rund zwölf Meter langen Segelyacht über den internationalen UKW-Not- und Anrufkanal 16, dass sich eine etwa 40 Jahre alte Mitseglerin bei einem Manöver vermutlich den Arm gebrochen hatte und unter starken Schmerzen litt. Die Yacht befand sich rund 1,8 Seemeilen – etwa 3,4 Kilometer – vor Wendtorf. Das Seenotrettungsboot „Jürgen Horst“ lief daraufhin aus. Ein Rettungsmann stieg auf die Segelyacht über und übernahm zunächst die medizinische Versorgung. Da die Verletzte nicht selbstständig auf das Seenotrettungsboot wechseln konnte, wurde sie mithilfe einer Schleifkorbtrage übernommen. Die Besatzung brachte die Frau nach Laboe, wo der Rettungsdienst wartete und sie anschließend in ein Krankenhaus transportierte. Die geschilderten Fälle bilden dabei nur einen Teil dessen ab, was die Besatzungen an diesem Wochenende beschäftigte. Insgesamt 32 Einsätze innerhalb von drei Tagen auf Nord- und Ostsee zeigen die Bandbreite: vom technischen Problem auf einer Segelyacht über erschöpfte Wassersportler bis hin zu medizinischen Notfällen, bei denen schnelle Hilfe auf dem Wasser und aus der Luft ineinandergreifen muss. Und ausgerechnet das Wochenende, an dem zahlreiche DGzRS-Einheiten gemeinsam den Ernstfall trainierten, zeigte einmal mehr: Auf See lässt sich nicht planen, wann aus einer Übung plötzlich Wirklichkeit wird.

Fotos: „Die Seenotretter – DGzRS“

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Geschrieben von: admin

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