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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden :-) MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

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„Ich habe gerade Gänsehaut“ – DRF-Pilot spricht erstmals über Keanus bewegenden Rettungseinsatz

todayJuli 17, 2026 490 3 205 5

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Bewegendes Interview mit DRF-Pilot: „Ich habe gerade Gänsehaut“ – wie ein Rettungshubschrauber-Pilot Keanu nie vergessen hat

Es gibt Einsätze, die begleiten Rettungskräfte noch lange, nachdem der Hubschrauber wieder gelandet ist. Einer davon ist der schwere Motorradunfall des damals 19-jährigen Keanu. Wochenlang kämpfte der junge Motorradfahrer ums Überleben. Sein Schicksal bewegte nach unserem ausführlichen Interview mit Vater Kai und Bruder Kevin zahlreiche Hörerinnen und Hörer. Viele Nachrichten erreichten unsere Redaktion, Menschen schrieben uns, dass sie mit der Familie mitgelitten, gehofft und sich über jeden kleinen Fortschritt gefreut haben. Ein entscheidender Teil dieser Rettungskette war damals der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ der DRF Luftrettung. Pilot Stefan Klein brachte den Notarzt zur Unfallstelle und flog Keanu einige Wochen später sogar selbst in die neurologische Reha nach Hattingen. Nach der großen Resonanz auf unseren ersten Beitrag wollten wir deshalb auch seine Sicht auf diese außergewöhnliche Geschichte hören.

Ein Einsatz, der auch Monate später noch präsent ist

Schon zu Beginn unseres Gesprächs wird deutlich, dass Stefan Klein diesen Einsatz bis heute nicht vergessen hat. Er erinnert sich noch genau an die Alarmierung, an den Flug zur Unfallstelle und an die Situation, die seine Crew dort erwartete. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm auch, dass damals ein junger Copilot mit an Bord war, für den vieles noch neu war. Gleichzeitig macht der Pilot deutlich, dass die Luftrettung niemals allein arbeitet. Während der bodengebundene Rettungsdienst häufig schon wenige Minuten nach dem Notruf beim Patienten ist und wichtige Erstmaßnahmen übernimmt, bringt der Rettungshubschrauber weitere Möglichkeiten mit – etwa den schnellen Transport eines Notarztes oder den zügigen Weiterflug in eine Spezialklinik. Im Fall von Keanu entschied das medizinische Team zunächst, den jungen Motorradfahrer auf dem Landweg nach Kiel zu bringen. Für Stefan Klein zeigt genau dieser Einsatz, wie wichtig das Zusammenspiel aller Rettungskräfte ist. Jeder übernimmt seine Aufgabe, damit am Ende jede Minute optimal genutzt werden kann und der Patient die bestmögliche Versorgung erhält.

Eine Wiederbegegnung, die alles besonders machte

Normalerweise endet die Arbeit einer Hubschrauberbesatzung mit der Übergabe des Patienten im Krankenhaus. Was danach passiert, erfahren die Crews oft gar nicht mehr. Umso außergewöhnlicher war es für Stefan Klein, Keanu einige Wochen später erneut fliegen zu dürfen. Diesmal ging es nicht um einen Notfalleinsatz, sondern um den Transport in eine neurologische Reha nach Hattingen. Dass ausgerechnet derselbe Pilot diesen Flug übernahm, war ein seltener Zufall. Für Stefan Klein war es gleichzeitig der erste Flug nach Hattingen überhaupt. Gemeinsam mit Keanus Vater Kai wurde im Vorfeld sogar nach einem geeigneten Landeplatz gesucht, damit der Transport reibungslos stattfinden konnte. Noch emotionaler wurde die Geschichte, als die Familie die Crew später persönlich an der Station von „Christoph 42“ besuchte und sich für die Hilfe bedankte. „Über jeden Brief, jede Karte oder persönliche Nachricht freuen wir uns riesig“, erzählt Stefan Klein. Solche Erinnerungen bekommen auf der Station sogar einen besonderen Platz. Für die Crew sind sie ein Zeichen dafür, dass ihre Arbeit weit über den eigentlichen Einsatz hinaus Bedeutung hat.

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„Ich habe gerade Gänsehaut“

Der bewegendste Moment unseres Interviews kam völlig unerwartet. Ohne Vorwarnung spielten wir Stefan Klein eine Sprachnachricht vor – von Keanu selbst. Darin bedankt sich der heute wieder zu Hause lebende Keanu und äußert einen ganz besonderen Wunsch: Er würde den Piloten gerne irgendwann persönlich treffen und einmal mit ihm mitfliegen. Für einen Moment wurde es am anderen Ende der Leitung ganz still. Dann antwortete Stefan Klein hörbar bewegt: „Ich habe gerade tatsächlich Gänsehaut.“ Er habe Keanu damals schwer verletzt im Rettungshubschrauber erlebt, seine Stimme aber bis zu diesem Augenblick noch nie gehört. Genau dieser Moment machte deutlich, wie sehr diese Geschichte auch den erfahrenen Piloten berührt hat. Es war nicht nur für Keanus Familie ein emotionaler Augenblick, sondern auch für den Mann, der an jenem Tag mit seiner Crew einen entscheidenden Teil der Rettungskette bildete.

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Mehr als nur ein Beruf

Für Stefan Klein zeigt Keanus Geschichte eindrucksvoll, warum Luftrettung weit mehr ist als ein technischer Einsatz. Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch, eine Familie und oft ein Schicksal, das sich innerhalb weniger Sekunden komplett verändert. Gerade solche Einsätze nehme man mit nach Hause, erzählt der Pilot. Wenn man später erfahre, dass sich ein Patient zurück ins Leben gekämpft habe, seien das die Momente, die den eigenen Beruf besonders machten. „Dann freut man sich, genau diesen Beruf ergriffen zu haben, weil man vielleicht wirklich etwas zum Guten verändern konnte“, sagt Stefan Klein. Für Keanu und seine Familie bleibt der rot-weiße Rettungshubschrauber bis heute ein Symbol der Hoffnung. Und für den Piloten von „Christoph 42“ ist dieser Einsatz einer jener Momente, die selbst nach vielen Jahren im Cockpit niemals in Vergessenheit geraten.

Fotos: Stefan Gaul u. Privat 

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Geschrieben von: admin

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Beitrags-Kommentare (3)

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  1. Elisabeth N am Juli 17, 2026

    Was für ein bewegendes Gespräch Stefan und dann die Überraschung am Ende ganz toll 🙂

  2. Julia Sophie Massen am Juli 17, 2026

    Dank an das Inselradio für dieses emotionale Gespräch und das euch solche Themen auch immer wieder am Herzen liegen 🙂 Sehr wichtig und wertvoll.


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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden 🙂 MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

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