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Die Fliegerbombe liegt im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf in rund vier Metern Tiefe. (Symbolbild) Foto: Frank Molter/dpa
Kiel (dpa/lno) – In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel müssen am Sonntag etwa 5.200 Menschen wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe ihre Wohnungen verlassen. Wie die Polizei mitteilte, stieß der Kampfmittelräumdienst im Stadtteil Dietrichsdorf auf eine 250 Kilo schwere amerikanische Bombe. Diese liege in der Insterburger Straße in rund vier Metern Tiefe.
Sie müsse vor Ort vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Dies soll den Angaben nach am Sonntag gegen 14.00 Uhr geschehen. Bis dahin müssen die Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen haben. Zeitgleich richte die Polizei Straßensperrungen ein. Wie lange der Vorgang dauere, könne nicht gesagt werden.
Die Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine mehrstündige Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken, hieß es. Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, stünden Räumlichkeiten der Andreas-Gayk-Schule zur Verfügung.
Kriegsfolgen Notfall Schleswig-Holstein
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