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Fragen ausdrücklich erwünscht: Mit „FTG DIREKT“ möchte die Föhr Tourismus GmbH künftig transparenter erklären, was hinter ihrer Arbeit und ihren Entscheidungen steckt.
Was macht die Föhr Tourismus GmbH eigentlich genau? Warum werden bestimmte Entscheidungen getroffen? Was könnte aus Sicht von Einheimischen und Gästen besser laufen – und welche Ideen lassen sich vielleicht gar nicht umsetzen? Solche Fragen möchte die Föhr Tourismus GmbH (FTG) künftig nicht nur entgegennehmen, sondern öffentlich beantworten. Dafür startet sie mit „FTG DIREKT. Eure Fragen. Unsere Antworten.“ ein neues Austauschformat. Die erste Fragerunde läuft bereits: Bis zum 23. September können Einheimische, Gäste und andere Föhr-Liebhaber ihre Fragen, Anregungen, Ideen und ausdrücklich auch konstruktive Kritik einreichen.
Dabei gibt es zunächst keine festgelegte Themenliste. Gefragt werden kann grundsätzlich nach der Arbeit der Tourismusorganisation und den Entscheidungen, die dahinterstehen. Die eingegangenen Beiträge werden anschließend von der FTG gesammelt und gebündelt. Die aus ihrer Sicht drängendsten beziehungsweise häufigsten Themen sollen danach nicht lediglich schriftlich beantwortet werden: FTG-Geschäftsführer Jochen Gemeinhardt stellt sich den Fragen persönlich in einem Video, das anschließend über die entsprechenden Kanäle veröffentlicht wird.
Hinter dem neuen Format steckt nach Angaben der FTG vor allem der Wunsch nach mehr direktem Austausch und Transparenz. Gemeinhardt möchte dabei nicht nur Antworten liefern, sondern auch erklären, welche Aufgaben die Tourismusgesellschaft überhaupt übernimmt, wie Entscheidungen zustande kommen und mit welchen Rahmenbedingungen und Herausforderungen sie bei ihrer Arbeit konfrontiert ist.
„Wir möchten mit ‚FTG DIREKT‘ einen offenen und direkten Austausch ermöglichen und zeigen, was hinter unserer Arbeit steckt“, erklärt Gemeinhardt. Besonders interessant ist dabei sein Anspruch, auch bei unbequemen Themen nicht auszuweichen: „Dabei wollen wir nichts schönreden: Manche Dinge können wir verändern, andere müssen wir zunächst prüfen und manches lässt sich vielleicht auch nicht umsetzen. Wichtig ist uns, transparent zu erklären, warum.“
Damit öffnet die FTG das Format ausdrücklich auch für Kritik. Wer mit einer Entwicklung unzufrieden ist oder wissen möchte, warum etwas auf Föhr so organisiert wird, wie es derzeit der Fall ist, kann diese Frage ebenfalls einreichen. Gleichzeitig zieht die Tourismusgesellschaft eine Grenze: „FTG DIREKT“ soll kein reines Beschwerdeportal werden. Ideen und Lob sind ebenso willkommen wie konkrete Fragen oder sachliche Kritik. Ziel sei es vielmehr, Hintergründe verständlicher zu machen und den Dialog mit der Inselgemeinschaft zu stärken.
Für die erste Ausgabe bleibt nun etwas mehr als eine Woche Zeit. Bis einschließlich 23. September 2026 nimmt die FTG Beiträge entgegen. Möglich ist das über das eigens eingerichtete Kontaktformular auf der Föhr-Webseite sowie über die Social-Media-Kanäle der Insel Föhr bei Instagram und Facebook. Fragen können dort per Direktnachricht beziehungsweise als Kommentar unter dem Beitrag zum Start des neuen Formats gestellt werden. Danach liegt der Ball zunächst wieder bei der Tourismusgesellschaft: Sie muss aus den eingegangenen Beiträgen die Themen herausfiltern, die besonders viele Menschen beschäftigen. Anschließend wird sich Jochen Gemeinhardt vor die Kamera setzen und Antworten geben.
Ob Tourismusentwicklung, Veranstaltungen, Infrastruktur, Marketing oder eine ganz konkrete Entscheidung der FTG: Mit dem neuen Format bekommen Föhrer und Gäste damit einen zusätzlichen direkten Draht zur Tourismusgesellschaft. Und die interessanteste Frage dürfte nach der ersten Runde vielleicht sein, welche Themen der Inselgemeinschaft tatsächlich am meisten unter den Nägeln brennen.
Foto: Föhr Tourismus GmbH (FTG)
Geschrieben von: admin
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todayOktober 11, 2026 3282 124
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