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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden :-) MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

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„Jahrmarkt für alle“ auf Föhr: 5.537 Euro Spenden und eine Stunde kostenlos Karussell fahren

todayOktober 15, 2026 268 122 5

Hintergrund
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5.537 Euro Spenden und eine Stunde kostenlos Karussell fahren: Auf Föhr wird ein Jahrmarkt-Traum wahr

Die Spendenaktion „Jahrmarkt für alle“ auf Föhr sammelt 5.537,43 Euro. Eine überraschende Wendung macht am 15. Oktober von 16 bis 17 Uhr kostenlose Fahrten für alle Jahrmarktsbesucher möglich.

Was für eine Überraschung zum Auftakt des Wyker Jahrmarkts! Die Spendenaktion „Jahrmarkt für alle“ hat in diesem Jahr unglaubliche 5.537,43 Euro eingebracht – fast 2.000 Euro mehr als im Vorjahr. Doch damit nicht genug: Während eines Interviews nimmt die Geschichte plötzlich eine unerwartete Wendung. Am Donnerstag können sämtliche Besucher eine Stunde lang kostenlos Karussell fahren. Für Initiator Holger Deak geht damit ein großer Wunsch bereits ein Jahr früher in Erfüllung.

Münzen, Geldscheine, Spendendosen und mittendrin jede Menge Vorfreude auf den Jahrmarkt: Einen Tag vor dem offiziellen Startschuss wurde am Mittwoch in der StattBar in Wyk abgerechnet. Initiator Holger Deak hatte zum großen Kassensturz seiner Aktion „Jahrmarkt für alle“ eingeladen. Mit am Tisch saßen sein Mitstreiter Gernot Böttcher sowie Annette Striewski, Vorsitzende des Vereins Inselengel Föhr, und Kassenwartin Bianca Hansen.

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Anders als bei der Premiere im vergangenen Jahr war diesmal auch das passende Werkzeug vorhanden. Denn wer sich noch an den ersten Kassensturz erinnert, weiß: Schon das Öffnen der Spendendosen hatte damals für kleinere Schwierigkeiten gesorgt. Diesmal lag der Dosenöffner bereit, und auch bei der anschließenden Abrechnung wurde nichts dem Zufall überlassen. Striewski und Hansen zählten die Einnahmen sorgfältig und kontrollierten die Beträge gegenseitig. Schließlich soll jeder gespendete Euro dort ankommen, wo er gebraucht wird.

Ursprünglich waren fünf Spendendosen auf der Insel verteilt worden: in der StattBar, bei Hansi Eis, in der Wyker Buchhandlung sowie an der Star-Tankstelle und der Containertankstelle in Wyk. Doch dabei blieb es nicht. Masseur Lauro Müller schloss sich spontan der Aktion an und stellte eine sechste Dose in seiner Praxis auf.

Hinzu kamen Spenden, die direkt auf das Konto der Inselengel überwiesen wurden. Elf Überweisungen mit einem Gesamtwert von 780 Euro gingen auf diesem Weg ein. Möglich wurde das durch die Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein, der auch Spendenquittungen ausstellen kann.

Das Gesamtergebnis: 5.537,43 Euro für „Jahrmarkt für alle“. Im vergangenen Jahr waren es 3.579,37 Euro gewesen. Damit liegt das diesjährige Ergebnis um 1.958,06 Euro höher – ein Zuwachs von rund 55 Prozent.

Diesmal mit dem passenden Werkzeug: Holger Deak öffnet beim großen Kassensturz in der StattBar in Wyk die erste Spendendose. Im vergangenen Jahr hatte sich das Öffnen noch etwas schwieriger gestaltet. Foto: Stefan Gaul

„Ich bin glücklich. Echt glücklich“ – Holger Deak überwältigt vom Ergebnis

Nach dem Kassensturz sitzt Holger Deak im strahlenden Sonnenschein und kann seine Freude kaum verbergen. „Ich bin glücklich. Echt glücklich. Ich habe mein Ziel erreicht. Ich habe mein Ziel sogar übertroffen dieses Jahr und ich kann einfach nur Danke sagen“, erzählt der Initiator im Gespräch mit unserer Redaktion.

Dabei war die diesjährige Spendensammlung keineswegs selbstverständlich. Deak hatte erneut zahlreiche Geschäftsleute angesprochen und dabei auch erfahren, dass manche Unterstützer diesmal finanziell nicht helfen konnten. Ein schwieriges Geschäftsjahr, gestiegene Kosten und geringere Einnahmen hätten einige dazu bewogen, eine Pause einzulegen. Für den Wyker kein Problem. „Mein Motto war: Alles kann, nichts muss“, betont Deak. Er habe großes Verständnis dafür, wenn jemand in diesem Jahr nicht spenden könne. Umso mehr freue er sich über die vielen Menschen und Betriebe, die sich erneut oder erstmals beteiligt haben.

Dass die Aktion tatsächlich bei den Familien ankommt, zeigte sich bereits nach der Premiere 2025. Deak hatte damals mit Schaustellern gesprochen und erfahren, dass nach deren Rückmeldungen rund 90 bis 95 Prozent der ausgegebenen Fahrchips eingelöst worden seien.

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Scheine und Münzen landen auf dem Tisch: Beim Kassensturz wird das gesammelte Spendengeld sorgfältig sortiert und gezählt. Jeder Euro kommt der Aktion „Jahrmarkt für alle“ zugute. Foto: Stefan Gaul

Plötzlich klingelt das Telefon – und alles kommt anders

Eigentlich ist das Interview mit Holger Deak bereits beendet. Sein großer Wunsch, einmal für eine gewisse Zeit sämtliche Fahrgeschäfte kostenlos anbieten zu können, scheint auch in diesem Jahr noch nicht erreichbar. Das Geld reicht zwar für zahlreiche Jahrmarktpakete, nicht aber für die zusätzliche Idee. „Man muss sich ja noch Ziele setzen“, sagt Deak und blickt bereits auf 2027. Doch dann klingelt plötzlich sein Handy. Während des Gesprächs ergeben sich unerwartet neue Möglichkeiten. Deak zögert nicht lange, macht sich erneut auf den Weg über das Jahrmarktgelände und spricht mit den Schaustellern. Es wird gerechnet, verhandelt und nach Lösungen gesucht. Und tatsächlich: Die Betreiber kommen ihm weit entgegen. Gemeinsam gelingt etwas, das kurz zuvor noch unmöglich schien.

Nicht nur Kleingeld: In den Spendendosen steckten auch größere Geldscheine. Die Spendenbereitschaft auf Föhr sorgte am Ende für ein Ergebnis, das deutlich über dem des Vorjahres lag. Foto: Stefan Gaul

Am Donnerstag, 15. Oktober, können von 16 bis 17 Uhr alle Besucher des Wyker Jahrmarkts die sechs beteiligten Fahrgeschäfte und das Laufgeschäft „Car Wash“ kostenlos nutzen.

Nicht nur Kinder, nicht nur die Familien, die über die Spendenaktion unterstützt werden – sondern wirklich alle, die in dieser Stunde eine Runde drehen möchten. Eine Stunde kostenloses Jahrmarktvergnügen auf den beteiligten Fahr- und Laufgeschäften für die ganze Insel und ihre Gäste. Damit erfüllt sich Holger Deaks großer Wunsch bereits ein Jahr früher als gedacht. Aus der Idee, möglichst vielen Kindern einen unbeschwerten Jahrmarktsbesuch zu ermöglichen, wird für eine Stunde ein Angebot an sämtliche Besucher.

Dass dies überhaupt möglich wurde, schreibt Deak ausdrücklich auch den Schaustellern zu. Die Betreiber der Fahr- und Laufgeschäfte seien ihm bei den Gesprächen außerordentlich entgegengekommen. Ohne ihre Bereitschaft, die Aktion zu unterstützen, hätte sich die kostenlose Stunde nicht verwirklichen lassen.

Gemeinsam für den guten Zweck: Auch Insel-Boten-Redakteurin Susann Müller-Paulsen (links) half beim Auszählen der Spenden. Mit dabei waren Annette Striewski von den Inselengeln (rechts) und Gernot Böttcher (im Hintergrund). Foto: Stefan Gaul

Fahrchips, Pommes und Zuckerwatte: Individuelle Jahrmarkttüten für die Familien

Neben der kostenlosen Stunde bleibt das eigentliche Herzstück der Aktion bestehen: Familien, für die ein Jahrmarktsbesuch finanziell nur schwer möglich wäre, erhalten individuell zusammengestellte Pakete mit Fahrchips und Gutscheinen. Dafür hat Deak eine weitere Aufgabe übernommen. Nach dem Kassensturz ging es für ihn von Bude zu Bude. Er sprach mit den Schaustellern, besorgte Fahrchips und stellte Gutscheine für Essen, Süßigkeiten und verschiedene Jahrmarktspiele zusammen.

Wie umfangreich ein solches Paket ausfällt, richtet sich nach der jeweiligen Familie. Für eine vierköpfige Familie können beispielsweise vier Essensgutscheine, vier Gutscheine für Süßigkeiten sowie passende Fahrchips enthalten sein. Hinzu kommen je nach Zusammenstellung auch Möglichkeiten zum Dosenwerfen, Entenangeln oder für andere Jahrmarktspiele. Entscheidend ist dabei nicht nur die Zahl der Familienmitglieder, sondern auch das Alter der Kinder. „Ich habe keine Namen, sondern ich habe nur Familie XY, drei Kinder, sechs, neun und elf“, erklärt Deak. Anhand dieser Angaben stellt er die Tüten so zusammen, dass möglichst jedes Kind etwas Passendes findet.

Die Verteilung übernimmt erneut das Projekt „Familien im Mittelpunkt“ (FiM) des Diakonischen Werks Südtondern. Die dortigen Mitarbeiter kennen die Familien und wissen, wo Unterstützung benötigt wird. Ihre Namen bleiben gegenüber Deak aus Datenschutzgründen anonym. Am Donnerstagvormittag wurden die vorbereiteten Jahrmarkttüten an das Projekt übergeben, das anschließend die Verteilung an die Familien übernimmt.

Damit am Ende jeder Cent stimmt: Annette Striewski, Vorsitzende des Vereins Inselengel Föhr, erfasst beim Kassensturz die gezählten Beträge mit dem Taschenrechner. Die Einnahmen wurden sorgfältig kontrolliert und gegengezählt. Foto: Stefan Gaul

Ein großes Dankeschön an die Insel – und an seine Frau

Für Holger Deak ist das Ergebnis weit mehr als eine beeindruckende Spendensumme. Es zeigt ihm, dass die Idee, die er im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat, auf Föhr angekommen ist und von vielen Menschen getragen wird. Sein Dank gilt den Geschäftsleuten, den privaten Spendern, den Schaustellern und dem Verein Inselengel Föhr, der die Aktion in diesem Jahr organisatorisch unterstützt. Dabei möchte Deak bewusst niemanden hervorheben. Jeder Beitrag zähle, unabhängig von seiner Höhe. Einen Menschen möchte er allerdings ausdrücklich erwähnen: seine Frau. Sie stehe hinter der Aktion, unterstütze ihn und denke bei den Vorbereitungen genauso mit wie er selbst. Ohne sie, sagt Deak, wäre das alles nicht möglich gewesen.

Am Donnerstag beginnt auf dem Heymannsparkplatz in Wyk die fünfte Jahreszeit der Insel. Für viele Kinder und Familien wird dieser Jahrmarkt dank der Spendenaktion wieder zu einem Erlebnis, bei dem nicht jeder Euro zweimal umgedreht werden muss. Und für Holger Deak ist bereits vor dem ersten Karussellstart klar: Sein großer Traum ist Wirklichkeit geworden.

Am Donnerstag von 16 bis 17 Uhr heißt es auf dem Wyker Jahrmarkt: Einsteigen, mitfahren und Spaß haben – kostenlos auf sechs Fahrgeschäften und einem Laufgeschäft.

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Geschrieben von: admin

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