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Lars Das in der heutigen Zeit gemeinsam auf einer Insel wie Föhr geht ist lobenswert und ihr habt unseren Respekt!! Liebes Team vom Radiosender und von der Zeitung ganz großartig . Und diese Kombi aus gemeinsamen Artikel und dann die Interviews zum Hören macht das Paket noch stärker und seitdem kaufen wi Iris Christiansen Ocke Hansen - Südstrand von Wyk Das Interview über Macani ist so schön geworden :-) MaxI Haben gesehen ihr macht mit dem Inselboten jetzt anscheinend etwas zusammen. Endlich , wurde auch Zeit und längst überfällig. Gefällt uns sehr gut also glückwunsch zu diesem Entschluss (Anm. Admin - wir freuen uns, das es euch gefällt)

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Kunstschule auf Föhr geplant: Susanne Meyer sucht Haus und Unterstützung für ihre Vision

todayOktober 10, 2026 10

Hintergrund
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„Ich brenne für diese Idee“: Susanne Meyer träumt von einer eigenen Kunstschule auf Föhr – jetzt sucht sie Unterstützung

Eine Kunstschule für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren auf Föhr: Susanne Meyer möchte einen neuen Ort für Kreativität und Begegnung schaffen. Erfahrung und Ideen bringt sie mit – jetzt sucht sie ein geeignetes Haus und Unterstützer.

Eine Kunstschule mitten auf Föhr, in der Kinder malen, Jugendliche Theater spielen, Erwachsene gemeinsam kreativ werden und Menschen aller Generationen einander begegnen. Was zunächst nach einer großen Vision klingt, ist für Susanne Meyer ein Herzenswunsch, den sie auf der Insel verwirklichen möchte. Die erfahrene Schauspielerin, Regisseurin und Kulturpädagogin leitet seit 13 Jahren eine Jugendkunstschule in Biberach und weiß, wie solche Einrichtungen funktionieren. Was ihr auf Föhr noch fehlt, ist vor allem eines: ein geeignetes Haus. Im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt sie, warum sie ausgerechnet unsere Insel ausgewählt hat, was dort entstehen könnte und weshalb sie fest an die Umsetzung ihrer Idee glaubt.

Eine Insel, die sie nicht mehr loslässt

Susanne Meyer ist gelernte Schauspielerin, hat als Sängerin und Regisseurin gearbeitet und sich über viele Jahre mit Theater, Musik und kreativen Projekten beschäftigt. Seit 13 Jahren leitet sie die Jugendkunstschule in Biberach, wo Kinder und Jugendliche unter anderem malen, Theater spielen, tanzen und singen können. Die Arbeit ist für sie längst mehr als ein Beruf. „Ich sehe, wie stark sie werden und wie sich auch ihr Selbstbewusstsein entwickelt und stärkt“, erzählt sie über Jugendliche, die sie teilweise bereits seit fünf oder sechs Jahren begleitet.

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Ihre Verbindung zu Föhr begann 2018 mit einem Besuch bei entfernten Verwandten. Zwei Wochen verbrachte sie damals auf der Insel, zwei Jahre später kam sie erneut. Besonders das Wattenmeer, die Natur und die offene Art der Menschen haben es ihr angetan. Eine kleine Begegnung bei der Anreise ist ihr bis heute in Erinnerung geblieben. Als sie in Dagebüll einen Mitarbeiter fragte, ob sie an der richtigen Fähre stehe, bekam sie zunächst die Antwort: „Jetzt sagen wir erst mal guten Tag.“ Für Meyer war das ein sympathischer Hinweis auf eine andere Art des Miteinanders.

„Für mich sind Orte, die eine gute Atmosphäre haben, absolut wichtig und einladend, sodass man sich öffnen kann“, erklärt sie. Genau dieses Gefühl verbindet sie mit Föhr. Die Insel ist für sie nicht nur ein möglicher Standort, sondern ein Ort, an dem Kreativität und Gemeinschaft besonders gut zusammenpassen könnten.

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Ateliers, Theater, Musik – und ein Haus, das Spuren tragen darf

Wie ihre Kunstschule einmal aussehen könnte, beschreibt Meyer mit sichtbarer Begeisterung. Sie träumt von einem größeren Haus mit Garten, mehreren Ateliers, einem gemeinsamen Ess- und Aufenthaltsbereich und möglichst auch einigen Zimmern für Gastkünstler, die zeitweise Kurse anbieten. Ein Ort, an dem Menschen nicht nur für eine Unterrichtsstunde vorbeikommen, sondern sich begegnen, gemeinsam arbeiten und neue Ideen entwickeln können.

Das Angebot soll bewusst breit gefächert sein: Malerei, Bildhauerei, Druckgrafik, Theater, Musik, kreatives Schreiben und Performance gehören ebenso zu ihren Vorstellungen wie ungewöhnlichere Workshops. Selbst Jodeln und Yoga könnten Teil des Programms werden. Meyer gibt bereits selbst Jodelkurse und kann sich vorstellen, gemeinsam mit anderen Künstlern und Kursleitern ein abwechslungsreiches Angebot aufzubauen.

Dabei hat sie nicht nur Kinder und Jugendliche im Blick. Die Kunstschule soll ausdrücklich allen Generationen offenstehen – von jungen Insulanern über Erwachsene bis zu Senioren. Auch Urlaubsgäste könnten beispielsweise an mehrtägigen Ferienkursen teilnehmen. Wichtig wäre Meyer, dass es nicht ausschließlich Angebote während der Tourismussaison gibt, sondern auch ganzjährig ein lebendiger Treffpunkt für die Menschen auf Föhr entsteht.

Und wie muss eine solche Kunstschule aussehen? Sicher nicht steril und perfekt aufgeräumt. „Die Räume dürfen Spuren tragen“, steht in ihrem Konzept. Meyer erklärt: „Die soll farbig sein, es darf Dreck gemacht werden und so sollen Ateliers aussehen.“

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Warum es ihr um viel mehr als Kunstkurse geht

Besonders wichtig ist Meyer die soziale Seite ihres Vorhabens. Sie erlebt in ihrer bisherigen Arbeit immer wieder, wie Menschen durch gemeinsames Gestalten miteinander in Kontakt kommen. Als Beispiel nennt sie die „Damenkapelle kreativ“ an ihrer Jugendkunstschule in Biberach. Einmal im Monat treffen sich dort Frauen, um gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. Einige kennen sich vorher überhaupt nicht. „Manchmal ist es ganz still“, erzählt Meyer. Trotzdem entstehe durch das gemeinsame Tun eine besondere Gemeinschaft. Jeder könne bei sich sein und sich gleichzeitig als Teil einer Gruppe fühlen.

Gerade in einer zunehmend digitalen und schnelllebigen Welt hält sie solche Begegnungsorte für wichtig. Auch Menschen, die von sich behaupten, überhaupt nicht kreativ zu sein, möchte sie ausdrücklich ermutigen. Künstlerische Vorkenntnisse seien keine Voraussetzung. „Wenn sie neugierig sind, ist schon mal der erste Schritt zur Kreativität.“

Für Föhr sieht Meyer darin eine besondere Chance. Es gebe bereits viele Menschen und Einrichtungen, die kreative Angebote machen. Was sie sich wünsche, sei jedoch ein gemeinsamer, fester Anlaufpunkt. „Es gibt hier viele Orte, die Kreatives anbieten, aber es gibt nicht den Ort.“ Ihre Kunstschule könnte diese Angebote ergänzen und zugleich Raum für neue Kooperationen schaffen.

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Die größte Herausforderung: Wer hat das passende Haus?

So groß ihre Begeisterung ist, so klar spricht Meyer auch über die praktische Herausforderung. Eine Immobilie für ihre Kunstschule hat sie bislang nicht gefunden. Und genau daran hängt für sie derzeit die weitere Umsetzung. „Ich bin keine Millionärin“, sagt sie offen. Wenn sie sich etwas wünschen dürfte, wäre es ein schönes, größeres Haus mit Garten und genügend Platz für Ateliers, Gemeinschaft und künstlerische Arbeit. Die Erfahrung, das organisatorische Wissen, ein Netzwerk und ihre Leidenschaft würde sie selbst einbringen. „Ich bringe Erfahrung mit der Gestaltung und die Organisation und die Leidenschaft und jemand anders müsste sozusagen das Haus bringen“, beschreibt sie ihre Vorstellung.

Dabei muss es nicht zwangsläufig ein bereits fertig eingerichtetes Gebäude sein. Entscheidend sind für Meyer geeignete Räumlichkeiten, eine gute Atmosphäre und ein Standort, an dem sich Menschen wohlfühlen können. Wo genau auf Föhr sich dieser Ort befinden könnte, lässt sie bewusst offen. Erste Kontakte auf der Insel gibt es bereits. Verwandte und Menschen, die sie bei kreativen Angeboten kennengelernt hat, zeigen Interesse und helfen dabei, ihre Idee weiterzutragen. Auch Kooperationen mit bereits bestehenden Einrichtungen oder Künstlern kann sie sich vorstellen. Eine konkrete Immobilie, ein verbindlicher Zeitplan oder eine gesicherte Finanzierung stehen allerdings noch nicht fest. Meyer ist dennoch überzeugt, dass sich die Kunstschule verwirklichen ließe, sobald die räumlichen Voraussetzungen geschaffen sind. Durch ihre langjährige Leitungstätigkeit und ihre Kontakte im Landesverband der Kunstschulen in Baden-Württemberg wisse sie, worauf es beim Aufbau einer solchen Einrichtung ankomme.

Ein Ort, an dem Menschen kommen, bleiben und wiederkommen

Es soll kein exklusiver Ort für ausgebildete Künstler werden, sondern ein offenes Haus für Menschen, die Freude daran haben, etwas Neues auszuprobieren. Für Insulaner ebenso wie für Urlaubsgäste, für Kinder genauso wie für Erwachsene und Senioren. Dass Meyer ihre Vision ernst meint, wird im Gespräch immer wieder deutlich. „Es ist einfach ein Feuer in mir, was brennt, und ich brenne für diese Idee“, sagt sie. Jetzt hofft sie auf Menschen auf Föhr, die diesen Funken aufgreifen. Wer ein geeignetes Haus kennt, Räumlichkeiten anbieten kann, Kontakte vermitteln möchte oder sich für eine Zusammenarbeit interessiert, darf sich direkt bei ihr melden.

Susanne Meyer ist per E-Mail unter su***@*eb.de erreichbar. Vielleicht fehlt ihrer Kunstschule auf Föhr tatsächlich nur noch der richtige Ort. Die Ideen dafür sind jedenfalls längst vorhanden.

Foto: Stefan Gaul

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Geschrieben von: admin

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