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POL-KI: 261028.1 Kiel: Schockanrufe durch falsche Polizeibeamte – Aktuelle Anrufwelle im Kieler Stadtgebiet​

todayOktober 28, 2026 3

Hintergrund
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POL-KI: 261028.1 Kiel: Schockanrufe durch falsche Polizeibeamte - Aktuelle Anrufwelle im Kieler Stadtgebiet

Kiel (ots)

Aktuell häufen sich im Bereich der Polizeidirektion Kiel wieder Anrufe durch falsche Polizeibeamte und sogenannte Schockanrufe. Die Polizei warnt erneut ausdrücklich vor den Begehungsweisen. Die Täter täuschen unterschiedliche Notlagen vor und geben sich als Polizeibeamte, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus. In allen Fällen haben die Täter eine Gewinnabsicht und wollen die Angerufenen zur Zahlung von Geld oder zur Herausgabe von Wertgegenständen bewegen.

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Innerhalb der letzten 72 Stunden ist eine deutliche Zunahme solcher Anrufe im gesamten Kieler Stadtgebiet festzustellen. In diesen Fällen meldeten sich die Anrufer überwiegend als falsche Polizeibeamte.

Bei allen bisher angezeigten Taten blieb es glücklicherweise bei Versuchen, da die Angerufenen richtig gehandelt und aufgelegt haben.

Nicht selten kennen die Täter persönliche Details, wie z.B. die Namen der Kinder oder weiterer Angehöriger. Die Täter handeln meist organisiert und professionell und haben im Vorwege das Umfeld der Geschädigten ausgekundschaftet.

Mit dieser aktuellen Warnmeldung möchten wir Bürgerinnen und Bürger erneut für dieses Thema sensibilisieren:

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   - Die Polizei nimmt kein Bargeld oder Wertgegenstände zur 
     Sicherung oder Überprüfung entgegen. Wir nehmen auch kein 
     Bargeld an, damit ein Angehöriger einer Haftstrafe entgeht.
   - Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer 
     Haustür mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der 
     Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange 
     Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.
   - In einigen Fällen wurden die Angerufenen zur Verschwiegenheit 
     verpflichtet und der Anrufer drohte mit strafprozessualen 
     Maßnahmen, falls der Angerufene mit Dritten über den Vorfall 
     sprechen würde.
   - Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen 
     oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer 
     Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und 
     wählen selbst die 110.
   - Seien Sie misstrauisch, wenn vermeintliche Angehörige 
     kurzfristig Geld für den Kauf eines Autos, eines Hauses oder 
     Ähnlichem von ihnen benötigen und das Geld womöglich an 
     vermeintliche Freunde ausgehändigt werden soll. Beenden Sie auch
     hier das Gespräch eigenhändig und rufen Ihre Angehörigen unter 
     der Ihnen bekannten Rufnummer zurück.
   - Fragen Sie sich bei Gewinnversprechen, ob Sie tatsächlich an 
     einem Preisausschreiben teilgenommen haben. Gehen Sie nicht in 
     Vorleistung, um Gewinne zu erhalten.
   - Prüfen Sie, ob ein Eintrag in Telefonbüchern oder 
     Online-Telefondatenbanken wirklich nötig ist. Kürzen Sie Ihre 
     Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben ab.
   - Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden
     sich auf der Internetpräsenz der Landespolizei 
     Schleswig-Holstein: https://t1p.de/uay3z

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pr******************@************sh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Kiel, übermittelt durch news aktuell

 

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Geschrieben von: admin

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