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Elmshorn (ots)
Gestern Mittag (27.08.2026) fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Elmshorn in der Friedensallee ein Motorrollerfahrer auf, der womöglich zu schnell unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, bei der sich herausstellte, dass der Kleinkraftroller „frisiert“ war und deutlich zu schnell fuhr.
Gegen 13:20 Uhr befuhren Beamte des Polizeireviers Elmshorn im Rahmen ihrer Streifentätigkeit die Friedensallee in Elmshorn, als ihnen ein Rollerfahrer entgegen kam. Weil dieser nur ein Versicherungskennzeichen trug, aber offensichtlich deutlich schneller zu fahren schien, entschlossen sich die Polizisten zu einer Kontrolle und wendeten ihren Streifenwagen.
Als sie sich nun hinter dem Rollerfahrer befanden, beschleunigte dieser sein Fahrzeug auf rund 65 Km/h. Einer Anhalteaufforderung kam der junge Mann umgehend nach. Während der Kontrolle räumte der 16-jährige jugendliche Deutsche aus dem Kreis Steinburg ein, dass sein erst wenige Tage zuvor erworbener Roller zu schnell fahre.
Folglich unterzogen die Beamten das Fahrzeug einer Überprüfung auf einem so genannten Rollenprüfstand. Hier stellte sich heraus, dass der Roller in der Lage ist, 90 Km/h schnell zu fahren. Nach Abzug einer Toleranz liegt der vorwerfbare Wert bei 85 Km/h. In diesem Fall ist eine entsprechende Fahrerlaubnis erforderlich. Diese besaß der Jugendliche nicht. Er wird sich deshalb nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.
Im Anschluss der Maßnahmen wurde der 16-Jährige an seine Mutter übergeben.
- Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor der unerlaubten
baulichen Veränderung, um die Geschwindigkeit heraufzusetzen.
- Die Bremsanlagen und die Kleinkrafträder selbst sind in ihrer
Art und Beschaffenheit nicht für höhere Geschwindigkeiten
ausgelegt.
- Neben strafrechtlichen Konsequenzen birgt das Verändern auch
weitere Gefahren, die zu Unfällen und damit verbunden nicht
unerheblichen Verletzungen führen können.
- Vor allem bei einem Gebrauchtkauf sollte man sich vor der
Inbetriebnahme über den ordnungsgemäßen Zustand vergewissern.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Bad Segeberg
– Pressestelle –
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel – Pressesprecher
Telefon: 04551 / 884-2020
E-Mail: oe****************@************sh.de
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Geschrieben von: admin
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