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Das Reeperbahn-Festival lockt Jahr für Jahr Tausende Menschen in die Clubs auf den Kiez und Entscheider der Branche nach Hamburg. (Archivbild) Foto: Georg Wendt/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Es ist wieder so weit: Das Reeperbahn-Festival bringt neue Musik verschiedenster Genres und aus mehr als 40 Ländern nach Hamburg. Rund 425 Acts zeigen in den kleinen Clubs und größeren Spielstätten bis hin zur Elbphilharmonie ihr Können und hoffen auf neue Fans – und den großen Durchbruch. Denn das Reeperbahn-Festival gilt als wichtiges Sprungbrett für Nachwuchsmusiker. Lange bevor sie Arenen füllten, spielten hier beispielsweise bereits Ed Sheeran, Rag’n’Bone Man, Casper, Biffy Clyro, Ayliva, Ikkimel, Zartmann oder Boy.
Gleichzeitig ist es eines der wichtigsten internationalen Branchentreffen, denn hier vernetzen sich Künstler, Labels, Veranstalter und weitere Fachleute der Musikwirtschaft. In diesem Jahr steht das Reeperbahn-Festival unter dem Motto «Forever Legit?» und hinterfragt deshalb auch die Relevanz und Zukunftsfähigkeit der Kreativ- und Musikwirtschaft in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen.
Zur offiziellen Eröffnung des Festivals am Mittwochabend (18.00 Uhr) im Schmidts Tivoli werden Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda sowie die Künstler Dotan und Christopher von Deylen (Musikprojekt Schiller) erwartet. Sie wollen auch über die Zukunft der Branche sprechen.
Das Festival geht bis Samstag. Am Freitagabend wird der Anchor Award an einen von sechs nominierten Nachwuchs-Acts verliehen. Für den Donnerstagabend hat Jan Delay im Festival-Village auf dem Heiligengeistfeld einen kostenlosen Mini-Auftritt geplant, um Werbung für ein Trinkwasserprojekt zu machen.
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