Inselradio Föhr Friesische Karibik für die Ohren
Der F50-Katamaran des deutschen Teams beim SailGP. (Archivbild) Foto: Jens Büttner/dpa
Sassnitz (dpa) – Die Ostseerennstrecke vor Sassnitz ist ihrem Ruf als schnellster Kurs der Segelweltliga SailGP erneut gerecht geworden. Am Samstag überboten sich die Teams zum Auftakt des deutschen Gipfels mit Speedrekorden. Am Abend war es das DS Automobiles Team France, das nun den Ligarekord mit 107,6 km/h hält.
Die bisherige Bestmarke, die vor einem Jahr mit 103,93 km/h ebenfalls vor Sassnitz vom dänischen Team Rockwool Racing aufgestellt worden war, hatten vor Rügen auch Großbritannien (104,8 km/h), Brasilien (105 km/h) und Spanien (106,6 km/h) hochgeschraubt. «Es war beeindruckend, wie die Rekorde immer wieder überboten wurden. Wir hatten die Bestmarke auch, aber sie hat nur eine halbe Stunde gehalten», sagte Team Germanys Fahrer Erik Kosegarten-Heil.
Das Germany SailGP Team hatte 104,6 km/h erreicht. Rund 7.500 Zuschauer erlebten das Rekordfestival vor der Sassnitzer Außenmole. Sie sahen auch, wie Schwarz-Rot-Gold das erste der jeweils drei Rennen für die beiden Gruppen mit schwachem Start und dem sechsten und letzten Rang verpatzte. Auch im zweiten Rennen der Gruppe B gelang nur Rang fünf. Im dritten Durchgang gab es dann einen Start-Ziel-Sieg.
Rekordchancen sind angesichts frischer Prognosen auch am Sonntag wieder gegeben. Die Gruppenrennen der 13 Teams werden am frühen Nachmittag fortgesetzt.
Deutschland Mecklenburg-Vorpommern SailGP Segeln
Der perfekte Start in den Tag: News, Wetter, Gezeiten, Veranstaltungstipps, gute Musik und jede Menge Inselgefühl – jeden Morgen beim Inselradio Föhr.
close
Beitrags-Kommentare (0)