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Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel waren immer wieder in Warnstreiks getreten. (Archivbild) Foto: Bodo Marks/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Die rund 90.000 Beschäftigten im Hamburger Einzel- und Versandhandel bekommen mehr Geld. Nach vier Verhandlungsrunden und mehreren Warnstreiks haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Handelsverband Nord auf einen Tarifabschluss geeinigt, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Demnach erhalten die Beschäftigten rückwirkend zum 1. August drei Prozent mehr Entgelt und ab dem 1. Mai 2027 weitere zwei Prozent. In den unteren Entgeltgruppen und bei der Ausbildungsvergütung habe eine überproportionale Erhöhung erzielt werden können. So wurde laut Verdi ein tariflicher Mindestlohn in Höhe von 14,20 Euro pro Stunde rückwirkend ab August und von 14,90 Euro ab Mai 2027 vereinbart. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 25 Monaten.
«Das war ein hartes Stück Arbeit», sagte Verdi-Verhandlungsführerin Heike Lattekamp. Die Arbeitgeber hätten lange auf Stillstand gesetzt. «Heute haben wir ein Ergebnis erreicht, das spürbare Verbesserungen für die Beschäftigten bringt.»
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