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Der neue Jahresbericht der Fluglärmschutzbeauftragten für den Flughafen Hamburg liegt vor. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Hamburg (dpa/lno) – Im vergangenen Jahr haben sich 967 Menschen über den vom Flughafen Hamburg verursachten Lärm beschwert. Diese Zahl geht aus dem neuen Jahresbericht der Fluglärmschutzbeauftragten hervor. Damit sank die Zahl der Beschwerdeführer gegenüber 2024, als sich etwa 1.300 Personen beschwert hatten. Gleichzeitig stieg aber die Zahl der Beschwerden von etwa 24.500 auf gut 27.000 an.
Rückläufig ist die Zahl der verspäteten Flüge, die nach 23.00 Uhr in der Hansestadt landen. Waren es 2024 noch 987 Verspätungen, liegt die Zahl für 2025 bei 756. In diesem Jahr waren es bislang 569 verspätete Flüge gegenüber 601 im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Kritik gab es vom Umweltverband BIG Fluglärm und der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF). Zwischen 22.00 und 24.00 Uhr sei die Zahl aller Flugbewegungen von 7.179 auf 7.319 gestiegen. Die gestiegene Zahl der Beschwerden und der späten Flüge «passen nicht zu einer Erfolgserzählung beim Fluglärmschutz. Entscheidend muss sein, was bei den Betroffenen ankommt – und nicht, welcher Ausschnitt der Statistik gerade günstig aussieht», hieß es in einer Mitteilung.
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