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FDP-Chef Wolfgang Kubicki setzt alles auf zwei Karten. (Archivbild) Foto: Michael Brandt/dpa
Berlin (dpa) – Für den FDP-Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki entscheidet sich das Schicksal der Liberalen bei den beiden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein 2027. «Ich bin mir sehr sicher, dass wir es in meiner Heimat wieder in den Landtag schaffen. Das Gleiche gilt für NRW», sagte Kubicki der «Rheinpfalz».
«Falls das wider Erwarten nicht gelingt, höre ich auf. Das gilt auch für die FDP. Dann war es das», sagte der 74-Jährige. «Sie sehen mich da aber tiefenentspannt.» In Schleswig-Holstein wird ebenso wie im Saarland am 18. April gewählt. Nordrhein-Westfalen folgt eine Woche später am 25. April.
Am Sonntag hält die FDP einen außerordentlichen digitalen Bundesparteitag ab, auf dem Kubicki sprechen wird. Auf die Frage, welcher Impuls von dem Treffen ausgehen solle, sagte Kubicki der Zeitung: «Keiner. Wir werden die Dinge abarbeiten, die wir beim letzten Parteitag nicht mehr geschafft haben. Wir müssen die Parteireformen und Satzungsänderungen zur Konsolidierung der Parteifinanzen beschließen.» Begonnen werde das Wahljahr 2027 dann wieder mit dem traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart.
Nach der verlorenen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt (2,6 Prozent) hatte Kubicki noch einen Tick optimistischer geklungen. «Ich mache mir keine Sorgen, dass die Freien Demokraten jetzt endgültig von der politischen Bildfläche verschwinden, jedenfalls unter meiner Führung – glaube ich – eher nicht», hatte er damals gesagt.
In Sachsen-Anhalt war die FDP aus der letzten (und derzeit noch geschäftsführenden) Landesregierung geflogen, in der sie noch saß. Im Landtag vertreten ist die Partei derzeit außer in NRW und in Schleswig-Holstein nur noch in Hessen und Bremen.
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