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Senioren auf Föhr: 145 Antworten zeigen Probleme bei Fachärzten, Mobilität und digitalem Alltag

todaySeptember 15, 2026 164 16 5

Hintergrund
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145 Antworten zeigen, wo im Alltag der Schuh drückt: Was der Seniorenbeirat jetzt für Wyk verändern will

Der Seniorenbeirat Wyk hat 145 Fragebögen ausgewertet und konkrete Angebote für ältere Menschen auf Föhr recherchiert. Dabei geht es um Essen, Onlinebanking, KI, Mobilität, Barrierefreiheit und den Fachärztemangel.

Wie komme ich an ein warmes Mittagessen, wenn ich selbst nicht mehr kochen kann? Wer erklärt mir Onlinebanking oder Künstliche Intelligenz? Wie komme ich mit dem Rollator über Kopfsteinpflaster – und was mache ich, wenn der benötigte Facharzt gar nicht auf Föhr sitzt? Es sind sehr unterschiedliche Fragen, die ältere Menschen in Wyk beschäftigen. Der Seniorenbeirat wollte genauer wissen, wo Unterstützung fehlt, und hat deshalb im Frühjahr 1.000 Fragebögen ausgelegt. 145 ausgefüllte Bögen kamen zurück. Seitdem hat das Gremium recherchiert, Gespräche geführt und nach konkreten Angeboten und Lösungen gesucht. Bei einem Pressegespräch im Amt Föhr-Amrum stellte der Seniorenbeirat nun vor, was daraus geworden ist. Unsere Redaktion war dabei und sprach ausführlich mit Ulrich Harder, Martina Krauthoff und Karl-Heinz Benoit. Dabei wurde deutlich: Manche Probleme lassen sich vergleichsweise unkompliziert lösen, bei anderen braucht es politischen Druck und einen langen Atem. Und manchmal gibt es Angebote bereits – nur wissen diejenigen, die sie benötigen, noch zu wenig davon.

Zuhören, Probleme erkennen – und sie in die Politik tragen

Bevor es um Essen, Smartphone oder holprige Gehwege ging, stellte Ulrich Harder eines klar: Der Seniorenbeirat kann und will nicht jeden Wunsch selbst erfüllen. Wenn sich ältere Menschen mehr Veranstaltungen, Ausflüge, Bewegungsangebote oder gemeinsame Unternehmungen wünschen, könne das Gremium nicht kurzerhand zum Veranstalter werden. „Wir vom Seniorenbeirat, wir sind kein Eventmanager“, bringt Harder es auf den Punkt. Einen Bus zu mieten und Senioren zum gemeinsamen Sonnenuntergang nach Utersum zu fahren, sei beispielsweise nicht seine Aufgabe. Die Rolle des Beirates beginnt an einer anderen Stelle: zuhören, beobachten und herausfinden, wo ältere Menschen im Alltag auf Hindernisse stoßen. Die Erkenntnisse sollen analysiert und dort, wo kommunale Entscheidungen notwendig sind, in die politischen Gremien getragen werden. Schließlich verfüge der Seniorenbeirat über ein politisches Mandat und vertrete die Interessen älterer Menschen. Die Themen reichen dabei von Verkehr und Infrastruktur über Ernährung und Digitalisierung bis zur Gesundheitsversorgung.

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Dass aus der Befragung durchaus unmittelbar etwas entstehen kann, zeigt auch ein anderes Ergebnis: Im Fragebogen hatte der Seniorenbeirat gefragt, wer bereit wäre, sich selbst einzubringen. Acht Frauen und ein Mann meldeten sich. Das Gremium brachte die Interessierten zusammen und bereitete deren Kontaktdaten anschließend für Einrichtungen und Organisationen auf, die Unterstützung benötigen könnten. Als Beispiel nennt Harder das DRK Föhr-Land, das nach seinen Angaben daran arbeitet, wieder eine Gruppe für Menschen mit Demenz ins Leben zu rufen. Dort fehlt es unter anderem an helfenden Händen. Der Seniorenbeirat konnte nun Kontakte zu Menschen herstellen, die sich grundsätzlich ein Engagement vorstellen können. Für Harder steckt darin gleichzeitig eine Botschaft an die ältere Generation: Angebote allein reichen nicht. Wer Veränderungen möchte, müsse auch bereit sein, vorhandene Möglichkeiten zu nutzen und sich einzubringen.

Vom warmen Mittagessen bis zur Lieferung von Medikamenten

Harder selbst hat sich ausführlich mit der Versorgung beschäftigt. Eine der Fragen lautete: Was passiert, wenn jemand nicht mehr problemlos einkaufen oder täglich selbst kochen kann? Für Essen auf Rädern gibt es nach den Recherchen des Seniorenbeirates zwei Anlaufstellen auf Föhr: den ambulanten Pflegedienst sowie das DRK Föhr-Land. Die verfügbaren Kapazitäten seien allerdings begrenzt. Das Angebot richtet sich entsprechend insbesondere an Menschen, bei denen tatsächlich ein Bedarf besteht – beispielsweise weil sie nicht mehr selbst aus dem Haus kommen oder die Unterstützung durch Angehörige zeitweise wegfällt. Daneben gibt es auf der Insel verschiedene Möglichkeiten, fertiges Mittagessen abzuholen. Harder nennt unter anderem Edeka Knudsen sowie den Partyservice Buth; hinzu kommen gastronomische Betriebe mit Gerichten zum Mitnehmen. Eine andere Frage aus der Befragung ging jedoch über die reine Nahrungsversorgung hinaus: Wo können ältere Menschen gemeinsam essen? Dahinter steckt schließlich auch das Thema Einsamkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Eine Möglichkeit gibt es im Johanniter-Haus am Rebbelstieg in Wyk. Nach rechtzeitiger Anmeldung können externe Gäste dort wochenweise am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Darüber hinaus soll die Frage, wie gemeinsame Mahlzeiten und die Essensversorgung älterer Menschen auf Föhr weiterentwickelt werden könnten, nach der Saison noch einmal aufgegriffen werden. Nach Harders Angaben hat Lars-Ole Buth vom Partyservice Buth zugesagt, das Thema innerhalb der DEHOGA anzusprechen. Eine Lücke bleibt dagegen beim normalen Lebensmitteleinkauf. Nach Gesprächen mit größeren Lebensmittelmärkten kommt der Seniorenbeirat zu dem Ergebnis, dass derzeit kein regulärer Lieferservice für Einkäufe auf Föhr verfügbar ist. Auch kurzfristig zeichnet sich eine solche Lösung nach Harders Erkenntnissen nicht ab. Als wesentliche Gründe seien Logistik und Wirtschaftlichkeit genannt worden. Der Seniorenbeirat möchte das Thema dennoch weiter im Blick behalten und immer wieder nachfragen. Unterm Strich bewertet Harder die Essensversorgung auf Föhr dennoch positiv. Es gebe verschiedene Möglichkeiten und durchaus individuelle Angebote. Die entscheidende Schwierigkeit bestehe teilweise darin, zu wissen, wo diese Möglichkeiten zu finden sind und an wen man sich wenden muss. Bei Medikamenten ist die Situation einfacher: Nach den Recherchen des Beirates bieten Föhrer Apotheken eine Lieferung nach Hause an.

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Onlinebanking, KI und Smartphone: Wenn der Alltag immer digitaler wird

Martina Krauthoff hat sich einem Bereich gewidmet, der für ältere Menschen zunehmend darüber entscheidet, wie selbstständig sie ihren Alltag bewältigen können: der digitalen Welt. Immer mehr Bankgeschäfte, Behördengänge und Dienstleistungen verlagern sich ins Internet. Smartphone und Computer werden dadurch beinahe unverzichtbar – gleichzeitig fühlt sich längst nicht jeder sicher im Umgang damit. Ein großes Thema ist das Onlinebanking. Krauthoff nahm deshalb Kontakt zu den Banken auf der Insel auf. Bei der Föhr-Amrumer Bank ist daraus bereits ein konkretes Angebot entstanden: Für Donnerstag, 26. November, von 16 bis 17.30 Uhr ist eine kostenlose Informationsveranstaltung direkt in der Bank vorgesehen. Seniorinnen und Senioren sollen dort ihre Fragen rund ums Onlinebanking stellen können. Etwa zwei Wochen vorher soll in der Bank auf die Anmeldung hingewiesen werden. Die Veranstaltung soll stattfinden, wenn genügend Interessierte zusammenkommen. Auch mit der Nord-Ostsee Sparkasse steht Krauthoff im Austausch, dort gab es zum Zeitpunkt des Pressegesprächs allerdings noch keinen bestätigten Termin. Und selbst Künstliche Intelligenz ist inzwischen beim Seniorenbeirat angekommen. Nach Krauthoffs Angaben möchte Paul Kaufmann von TNC ab Mitte Oktober Schulungen speziell für ältere Menschen anbieten. Geplant ist zunächst ein Termin pro Monat von 9 bis 12 Uhr. Dabei soll es ganz grundsätzlich darum gehen, was KI überhaupt ist, worauf Nutzer achten sollten und wie entsprechende Anwendungen praktisch eingesetzt werden können. Der Teilnahmebeitrag soll 40 Euro betragen, Kaffee und Kuchen inklusive. Ein Veranstaltungsraum wurde zum Zeitpunkt des Gesprächs noch gesucht, sodass sich Einzelheiten noch ändern können.

Daneben gibt es weitere Hilfen rund um Computer, Smartphone und digitale Dienstleistungen. Der Wyker Stadtkümmerer bietet persönliche Unterstützung an; für einen Hausbesuch werden nach Angaben des Seniorenbeirates 30 Euro pro Stunde berechnet. Auch das Amt Föhr-Amrum versucht mit seinen digitalen Knotenpunkten, Hemmschwellen gegenüber digitalen Behördendienstleistungen abzubauen. An praktischen Beispielen – etwa der digitalen An- oder Abmeldung eines Hundes – soll gezeigt werden, wie Online-Verfahren funktionieren. Gleichzeitig werden Ehrenamtliche gesucht, die älteren Menschen künftig bei solchen Themen helfen können. Ein weiteres Angebot hat Krauthoff bei der Freiwilligen Feuerwehr Wyk angestoßen beziehungsweise gefunden. Am Mittwoch, 30. September, von 16 bis 17.30 Uhr sind ältere Menschen zu einem kostenlosen Besuch der Feuerwache eingeladen. Vorgesehen sind eine Führung durch das Gerätehaus und anschließend die Möglichkeit, Fragen zum Brandschutz im eigenen Zuhause zu stellen. Dabei kann es ganz praktisch darum gehen, wie man sich beispielsweise bei einem brennenden Akku verhält und was bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu beachten ist. Eine Anmeldung ist nach Angaben des Seniorenbeirates nicht erforderlich.

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Wenn 400 Meter Busfahrt eine halbe Stunde dauern

Karl-Heinz Benoit beschäftigte sich mit Verkehr und Infrastruktur – und damit mit Problemen, die ältere Menschen jeden Tag unmittelbar spüren können. In den Fragebögen wurde beispielsweise das Verhalten von Fahrradfahrern kritisiert: Fahren auf Gehwegen, fehlende Handzeichen oder andere Regelverstöße. Benoit sieht darin allerdings ausdrücklich kein reines Seniorenproblem, sondern ein gesellschaftliches Thema. Bei seinen weiteren Recherchen stieß er auf zwei bereits vorhandene Konzepte von Amt und Stadt: ein Mobilitäts- und ein Fahrradkonzept. Für Benoit ist bemerkenswert, dass darin viele jener Probleme bereits auftauchen, die ältere Menschen in der Befragung erneut angesprochen haben. Dazu gehören fehlende Busverbindungen zu bestimmten Tageszeiten, lange Fahrwege durch komplizierte Linienführungen oder unzureichende beziehungsweise zu schmale Fahrradwege. Benoit nennt ein besonders anschauliches Beispiel: Wenn ein Bus für eine eigentlich nur wenige hundert Meter lange Strecke aufgrund seiner Linienführung erheblich länger benötigt, hilft das Menschen wenig, die im Alltag unkompliziert von A nach B gelangen möchten. Gleichzeitig verweist er darauf, dass bereits erste Maßnahmen aus den vorhandenen Konzepten sichtbar sind – beispielsweise eine Servicestation für Fahrräder vor dem Amtsgebäude.

Größere Veränderungen beim Inselbusverkehr brauchen dagegen Zeit. Die Planungen reichen in Richtung 2030 und umfassen auch flexiblere Bedienformen. Für Benoit zeigt das ein grundsätzliches Dilemma: Infrastruktur kostet Geld und braucht Jahre. Für einen älteren Menschen, der heute auf ein Problem aufmerksam macht, ist der Hinweis auf eine Lösung in mehreren Jahren allerdings nur bedingt befriedigend. Zugespitzt formuliert er: Wer mit 60 über ein Problem stolpert, sei verständlicherweise nicht begeistert, wenn die Lösung womöglich erst im hohen Alter Realität werde. Bei kleineren Schäden können Bürger dagegen selbst aktiv werden. Über die Internetseite des Amtes Föhr-Amrum besteht die Möglichkeit einer Sachschadensmeldung. Dort können beispielsweise beschädigte oder schiefe Gehwegplatten mit Beschreibung und Foto gemeldet werden. Benoit hat angeregt zu prüfen, ob diese Funktion künftig direkt und gut sichtbar von der Internetseite der Stadt Wyk aus verlinkt werden kann. Seine Überlegung: Wer als Wyker ein Problem vor der eigenen Haustür entdeckt, sucht vermutlich zunächst auf der Internetseite seiner Stadt – und sollte dort möglichst unkompliziert zur richtigen Meldestelle gelangen.

Mit dem Rollator übers Kopfsteinpflaster: Hier will der Beirat politisch aktiv werden

Bei einem Punkt möchte der Seniorenbeirat nicht darauf warten, dass sich irgendwann etwas verändert: der Barrierefreiheit auf Gehwegen und Plätzen. Ulrich Harder hat nach eigenen Angaben bereits selbst mit Zollstock und Hilfsmitteln Steigungen an Gehwegen ausgemessen, um nachvollziehen zu können, was Menschen mit einem Rollator dort bewältigen müssen. Besonders problematisch sieht das Gremium Kopfsteinpflaster. Was zum historischen Erscheinungsbild einer Straße oder eines Platzes gehört, kann für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl zu einer erheblichen Barriere werden. Benoit führt dafür den Wyker Binnenhafen und den Bereich vor dem Amt als Beispiele an. Selbst für Menschen ohne körperliche Einschränkungen seien manche Flächen nicht immer bequem zu überqueren – mit Rollator oder Rollstuhl werde daraus schnell eine echte Herausforderung. Benoit verbindet das mit einer Frage, die über Pflastersteine hinausgeht: Was bedeutet gesellschaftliche Teilhabe, wenn Menschen einen beliebten Ort irgendwann körperlich kaum noch erreichen können? Als Beispiel nennt er den Wyker Fischmarkt. Menschen, die ihn vielleicht vor Jahrzehnten mit aufgebaut, begleitet oder regelmäßig besucht haben, sind inzwischen selbst im Seniorenalter. Manche sind auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen. Auch sie sollten die Möglichkeit haben, weiterhin an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, ohne über das Pflaster getragen werden zu müssen.

Dass historische Optik und Barrierefreiheit kein Widerspruch sein müssen, hat sich Benoit andernorts angesehen. Im dänischen Ribe seien beispielsweise ebene Fahrspuren so in altes Kopfsteinpflaster integriert worden, dass Rollatoren und Rollstühle darüber geführt werden können, ohne das historische Gesamtbild wesentlich zu verändern. Auch in Wyk gebe es bereits Straßen, an denen glattere Pflasterbereiche innerhalb des Kopfsteinpflasters zeigen, dass solche Lösungen grundsätzlich möglich sind. Deshalb soll aus der Recherche nun ein politischer Schritt folgen: Der Seniorenbeirat bereitet einen Antrag an die Wyker Stadtvertretung vor, mit dem Verbesserungen für Menschen mit Rollator oder Rollstuhl angestoßen werden sollen.

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107 von 145 Rückmeldungen kritisieren fehlende Fachärzte

Ein Problem ist allerdings wesentlich schwerer auf kommunaler Ebene zu lösen: die medizinische Versorgung. 107 der 145 zurückgegebenen Fragebögen enthielten laut Seniorenbeirat Kritik daran, dass Fachärzte auf Föhr fehlen. Damit wurde dieses Thema von einer deutlichen Mehrheit der Teilnehmer angesprochen. Die Schwierigkeit liegt auf einer Insel besonders auf der Hand. Wer einen Facharzt auf dem Festland aufsuchen muss, hat nicht nur den eigentlichen Arzttermin zu organisieren. Hinzu kommen Fähre, weitere Wege auf dem Festland und zusätzliche Zeit – und für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen kann bereits diese Reise zu einer erheblichen Belastung werden. Der Seniorenbeirat sieht gleichzeitig die Grenzen seiner Einflussmöglichkeiten. Über die Ansiedlung von Fachärzten entscheidet nicht allein eine Stadt, und bei Fragen der medizinischen Versorgungsstrukturen spielen unter anderem die zuständigen Institutionen des Gesundheitswesens eine entscheidende Rolle. Gerade deshalb gehört das Thema zu jenen Punkten, bei denen schnelle Lösungen kaum zu erwarten sind. Die 107 Rückmeldungen zeigen allerdings deutlich, welchen Stellenwert die medizinische Versorgung für die befragten älteren Menschen hat.

Am Ende der umfangreichen Bestandsaufnahme steht deshalb kein fertiger Maßnahmenkatalog, der sämtliche Probleme auf einen Schlag löst. Vielmehr hat der Seniorenbeirat sichtbar gemacht, wo Hilfe bereits vorhanden ist, wo Angebote besser bekannt gemacht werden müssen und wo Politik oder andere Institutionen gefragt sind. Gleichzeitig richtet das Gremium einen Appell an die älteren Menschen selbst: vorhandene Angebote wahrnehmen, Probleme melden und sich beteiligen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon bald. Die öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates findet am Donnerstag, 8. Oktober, im Trauzimmer des Amtes Föhr-Amrum statt. Interessierte Seniorinnen und Senioren können dort erfahren, woran das Gremium arbeitet, eigene Probleme ansprechen und Anregungen einbringen. Denn eines zieht sich durch die Ergebnisse der Befragung: Nicht jedes Problem lässt sich sofort lösen. Aber damit überhaupt etwas verändert werden kann, muss zunächst bekannt sein, wo älteren Menschen auf Föhr tatsächlich der Schuh drückt.

Foto: Stefan Gaul

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Geschrieben von: admin

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