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Christina Block wird von ihrem Anwalt Ingo Bott verteidigt. Foto: Gregor Fischer/dpa-Pool/dpa
Hamburg (dpa) – Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat die Vorsitzende Richterin einen Ausblick auf die kommenden Wochen in der Schlussphase des Verfahrens gegeben. An den nächsten Prozesstagen sollen die bereits gestellten Anträge abgearbeitet werden, wie Isabel Hildebrandt im Landgericht sagte.
Zudem erwäge sie eine Fristsetzung für das Stellen weiterer Beweisanträge, die etwa drei bis vier Wochen dauern solle. Danach könnten die Plädoyers beginnen.
Der 77. Prozesstag dauerte nur kurz, weil ein Mitglied des Gerichts erkrankt ist. Für die kommenden Verhandlungstage am Mittwoch und Donnerstag kündigte Hildebrandt an, dass ein Prozessbeteiligter eine ergänzende Einlassung abgeben will.
Die 53 Jahre alte Hamburger Unternehmerin Block ist angeklagt, nach einem langen Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihren damals 10-jährigen Sohn und die damals 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort des Vaters Stephan Hensel in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Der hatte die beiden jüngsten Kinder des Ex-Paares nach einem Wochenendbesuch im August 2021 nicht nach Hamburg zurückgebracht.
Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette Block House, Eugen Block, bestreitet die Tat in der Silvesternacht 2023/24. Ein 37-Jähriger aus Israel ist der einzige der insgesamt sieben Angeklagten, der die Vorwürfe gegen ihn eingeräumt hat.
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